Die Leiter des Bezirkes, Priester Oliver Rütten und Priester Ingo Steg hatten die Ruheständler zu einem Gedankenaustausch in die Kirche an der Hausberger Straße nach Minden eingeladen.
Ziel des Beisammenseins am Donnerstag, 19. Februar 2026, war ein gemeinsamer Rückblick auf besondere Herausforderungen und prägende Momente im geistlichen Amt, sowie ein Austausch über die Gegenwart und Zukunft der Gemeinden. Nach einem Begrüßungskaffee und vielen freudigen Wiedersehensmomenten versammelten sich die Teilnehmer im Kirchenraum.
Ein gemeinsamer Rückblick
Im ersten Teil des Abends stand die Frage nach prägenden Momenten, besonderen Herausforderungen und wahrgenommenen Veränderungen im Mittelpunkt. Die Wortbeiträge nahmen Stellung zu Erlebnissen in der Auslandsmission. Dort seien die Kontakte mit den Aposteln und Bischöfen sehr persönlich und nah geworden. Sie lobten die flache Hierarchie, die auch heute wohltuend wahrnehmbar sei. Der Wandel und die Entwicklung der Kirche in den letzten Jahrzehnten habe für Manche eine Herausforderung dargestellt. Ein besonderer Rückhalt in schwierigen Zeiten sei stets die Familie und ein offenes Feedback aus dem näheren Umfeld gewesen. Dazu auch das Bewusstsein: Ich habe zu Gott „ja“ gesagt. Das relativiere häufig kritische Situationen im Umgang miteinander.
Geistlicher Impuls
In einer kurzen Ansprache nahm Priester Rütten Bezug auf einen Bibeltext aus 1.Samuel 17,34-37. David steht hier kurz vor seinem sprichwörtlich gewordenen Kampf gegen den weitaus überlegenen Goliath und bezeugt gegenüber König Saul, dass es immer Gott selbst gewesen sei, der ihn als den Hirtenjungen sogar gegenüber großen Raubtieren bewahrt habe. Dieser Gott werde ihn auch vor dem kriegserfahrenen Gegner beschützen. So sei es vergleichbar auch der ewige Gott gewesen, der die Geistlichen in ihrer Amtsausübung in schwer beherrschbaren Situationen getragen und begleitet hat, bezeugte der Bezirksleiter. Wir seien Knechte und Diener Gottes und uns unserer gelegentlichen Schwachheit durchaus bewusst. Dennoch wirke Gott durch uns. Er regte an, in der „inneren Mission“ in den Gemeinden und Familien von diesen Erfahrungen zu berichten.
Ein Blick in die Gegenwart und Zukunft
Im dritten und letzten Teil des Zusammenseins stand die gegenwärtige und zukünftige Situation der Gemeinden im Mittelpunkt. Die Geistlichen im Ruhestand fragten sich hier insbesondere, welche neuen Zugänge es zu den Kindern und den jungen Christen in den Gemeinden geben kann. Es wurde angeregt, die diesbezüglichen Möglichkeiten in den monatlichen Familiengottesdiensten im Rahmen der Liturgie mehr auszuschöpfen. Ein weiterer Vorschlag war, die gemeinsame Gottesdienstvorbereitung wieder zu etablieren.
Und schließlich sei auch das Musizieren in Chor und Orchester eine attraktive Möglichkeit, die nachfolgende Generation anzusprechen.
Ausklang
Zum Ende der Veranstaltung dankten die Bezirksleiter den Teilnehmern für ihr Engagement und beschlossen den Abend mit einem Gebet.
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