100 Jahre neuapostolisches Gemeindeleben in Mardorf-Loccum: Apostel Denker feiert den Jubiläumsgottesdienst, in dem die Gemeinde mit Priester Andreas Schwiesselmann einen neuen Gemeindeleiter erhält. Priester Jürgen Borgmann, der bisherige Gemeindeleiter und Priester Edgar Rode werden altersbedingt in den Ruhestand verabschiedet.
Begeistert und voller Freude über das gut besetzte Kirchenschiff begrüßte Apostel Carsten Denker die Gläubigen im Gotteshaus in Mardorf. Anlässlich des 100-jährigen Bestehens neuapostolischen Glaubens in Loccum und später auch in Mardorf feierte er am Sonntag, 17. August 2025, mit der Gemeinde Mardorf-Loccum einen Festgottesdienst.
100 Jahre neuapostolischer Glaube in Mardorf-Loccum
Zu diesem besonderen Jubiläumsgottesdienst waren auch Bischof Thomas Wiktor und einige Gemeindevorsteher aus dem Kirchenbezirk Minden nach Mardorf gekommen. Musikalisch wurde der Festgottesdienst von Instrumentalmusik durch Geige und Orgel und einem spontan gebildeten Chor mitgestaltet.
„Es ist mein Wunsch, dass für einen jeden Einzelnen heute Morgen ein Impuls für sein Glaubensleben dabei ist. Gott möchte dich segnen“, so die einleitenden Worte des Apostels.
Gottvertrauen
In der Vorbereitung auf diesen Gottesdienst hatte Apostel Denker das Bibelwort aus Psalm 26,8, „Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt.“ aufgeschlagen. „Dieses Lied habt ihr Sänger gerade vorgetragen. Was für eine schöne Verbindung!“
Der Apostel motivierte, diesen Ort, diese Stätte, doch weiter lieb zu behalten und sie mit Leben zu füllen. So könne Gottes Geist lebendig bleiben.
Bezugnehmend auf das Bibelwort (4. Mose 14,8), das Grundlage der Sonntagspredigt war, ermunterte er, es Josua und Kaleb gleichzutun: Gottvertrauen zu beweisen und den Glauben an Gottes Verheißungen zu erhalten. Diese beiden Kundschafter machten mit ihrem Vertrauen auf Gott Mut; ganz im Gegensatz zu den zehn anderen, welche es für unmöglich hielten, in das von Gott zugesagte verheißene Land einzuziehen.
„Wenn du auf Gott vertraust, ist kein Ding unmöglich“, so der Apostel. „Gott sorgt sich um seine Kinder.“ Weiter forderte er auf, in Gottes Allmacht zu vertrauen und nicht zu sehr zu sorgen, wie dies geschehen könne.
Freude und Dank
In seinem letzten Predigtbeitrag brachte der scheidende Gemeindevorsteher Jürgen Borgmann die Freude und den Dank über den Apostelbesuch zum Ausdruck und mit Blick auf den anstehenden Wechsel der Gemeindeleitung: „Lasst uns an der Hand des neuen Gemeindevorstehers bleiben, dann werden wir das Glaubensziel erreichen und weiterhin gesegnet.“
Beginnen mit dem Herrn
Bischof Thomas Wiktor nannte den Text des Liedbeitrages „Mit dem Herrn fang alles an“, welcher zwischen den Predigtbeiträgen vorgetragen wurde, als Schlüssel des „Vertrauenkönnens“. Er motivierte, sich auf Gott einzulassen: „Gott ändert nicht unbedingt deine Verhältnisse, aber er verändert etwas in dir. Darum lohnt es sich, die Sache mit dem Herrn anzufangen.“
Nach Sündenfreisprache feierte der Apostel mit der Gemeinde Heiliges Abendmahl. Danach verabschiedete er die beiden ehrenamtlichen Amtsgaben in den Ruhestand und ernannte den neuen Gemeindevorsteher. Bericht folgt.
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