„Du bist nur ein Gebet entfernt – machen wir uns das jeden Tag neu bewusst.“ Dies war der Aufruf von Bezirksapostel Stefan Pöschel am Sonntagmorgen, 11. Januar 2026, im Gotteshaus in Minden. In diesem ersten Bezirksgottesdienst des Jahres erhielt das Ehepaar Qualisch den Segen zu ihrer Goldenen Hochzeit.
Zu Beginn des neuen Jahres, am zweiten Sonntag im Januar, besuchte Bezirksapostel Stefan Pöschel die Gläubigen im Kirchenbezirk Minden. Knapp 400 Gottesdienstbesucher hatten sich an diesem Wintertag auf den Weg gemacht. Weitere hatten sich per IPTV und Telefon dazugeschaltet.
Der direkte Draht nach oben – nur ein Gebet entfernt
Angeregt durch das Lied des Bezirkschores zu Beginn des Gottesdienstes, welches in der Aussage „So hab ich von dir gelernt: du bist stets nur ein Gebet entfernt,“ mündete, empfahl der Bezirksapostel, dass doch ein jeder Tag angefüllt sein möge mit einem Gespräch mit Gott. Er ermunterte, das sechste Kapitel des Matthäusevangeliums zu lesen.
Dann wandte sich der Kirchenleiter besonders an die Kinder und veranschaulichte das Bibelwort, ein Teil aus Lukas 2,49, welches Grundlage des Gottesdienstes war: „Wusstet ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist?“ Er schilderte die Begebenheit vom 12-jährigen Jesus, der sich im Tempel aufhielt als seine Eltern ihn suchten. Jesus machte bereits in jungen Jahren deutlich, dass er bei denen sein wollte, die seinem Vater, Gott, gehören, und auch in dem, was seines Vaters ist. Die erste Selbstoffenbarung des Gottessohnes.
Mehrwert der Gemeinschaft
Im weiteren Predigtverlauf spannte der Bezirksapostel den Bogen in die heutige Zeit. „Was sagt uns das?“ Es sei die Aufforderung, sich durch das Wort Gottes den Glauben stärken zu lassen, den Mehrwert in der Gemeinschaft mit Glaubenden suchen, zuzuhören und sich zum Glauben bekennen. „Lasst uns weiter Gutes tun und Liebe erfahrbar und erlebbar machen.“ Der Bezirksapostel zitierte einen Satz, den er kürzlich gelesen hatte: „Es ist nicht die Aufgabe der Gemeinde die Liebe Gottes zu erklären, sondern es ist Aufgabe der Gemeinde die Liebe Gottes spürbar zu machen.“
Bezirksevangelist Manfred Kraft wurde zum Predigtbeitrag gebeten. „Genuss pur“ – so die Beschreibung des Geistlichen aus dem Münsterland. Es wünschte allen Gottesdienstbesuchern, dass sie dies bis dato erlebt hatten. Heute ist der internationale Tag der Dankbarkeit. „Verleihen wir immer zuerst unserem Dank Ausdruck, im Gebet und auch durch unser Verhalten.“ Er motivierte zum Lesen des Jakobusbriefs: Hier sei kompakt beschrieben, was gelebter Glaube beinhalte.
Nach dem Predigtteil feierte der Bezirksapostel mit der Gemeinde die Feier des Heiligen Abendmahls und die Feier des Heiligen Abendmahls für die Entschlafenen. Musikalisch wurden die sakramentalen Handlungen durch Gemeindegesang und durch Saxophon- und Klaviermusik umrahmt.
Segen zur Goldenen Hochzeit
„Herzlich willkommen hier am Altar des Herrn“, waren die Begrüßungsworte des Bezirksapostels an das Goldene Hochzeitspaar Edeltraut und Wilfried Qualisch, Priester in Ruhe. „Gott hat euer Leben reich gemacht.“ Das zur Einleitung der Segenshandlung vorgetragene Wunschlied des Jubelpaares‚ ‘Frieden in der Angst der Welt‘ bringe die ganze Beharrungskraft eines Christen zum Ausdruck, so die Worte des Bezirksapostels. Für den weiteren Lebens- und Glaubensabschnitt erhielt das Jubelpaar ein Wort, das die Zukunft begleiten und beleuchten solle. Es ist ein Teil aus 1. Könige 17,16: „… und dem Ölkrug mangelte nichts nach dem Wort des Herrn.“
In dieser Aussage liege auch heute die Zusicherung, dass kein Mangel erlitten werden solle, wenn man sich nach Gottes Wort richte. „Fürchtet euch nicht – macht es einfach“. Nach der Ansprache sprach der Bezirksapostel ein Gebet und segnete das Goldene Hochzeitspaar im Namen des dreieinigen Gottes.
Der erste Bezirksgottesdienst im neuen Jahr endete mit Gebet und trinitarischen Segen. Im Anschluss gab es Gelegenheit zur Gratulation und zur persönlichen Verabschiedung vom Bezirksapostel. Viele Gottesdienstbesucher freuten sich über die Kaffee- und Kuchentafel und genossen in der Mittagszeit die Gemeinschaft.
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