Anlässlich des Jubiläums „10 Jahre Neuapostolische Kirche Porta Westfalica“ besuchte Apostel Carsten Denker die Gemeinde.
Als Grundlage des Gottesdienstes am Sonntag, 18. Mai 2025, wählte der Apostel 1. Mose 28,17b: „Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels.“ Neben den Gemeindemitgliedern und Freunden der Gemeinde feierten den Gottesdienst auch Bischof Thomas Wiktor, Bezirksvorsteher Oliver Rütten, Bezirksvorsteher-Vertreter Ingo Steg und die Gemeindeleiter des Bezirks Minden mit.
Gott sagt seinen Beistand zu
Angeregt durch die vorgetragene Textpassage im Lied, welches zu Beginn des Gottesdienstes vom Gemeindechor vorgetragen wurde, wo es heißt „ein jeder soll zufrieden sein“, bestärkte der Apostel die Gläubigen, dass Gott der Einzige sei, der dies bewirken könne: „Er möchte, dass es dir und deiner Seele gut geht.“
Das Bibelwort berichtet, wie Jakob im Traum die Himmelsleiter schaut und Gott Jakob verheißt: „Siehe ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land. Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich alles tue, was ich dir zugesagt habe“ (1. Mose 28,15). „Diese Zusage gilt jedem Einzelnen hier heute Morgen im Gotteshaus“, so die mutmachenden Worte des Apostels.
Eine heilige Stätte – eine heilige Gemeinde
Auf das zehnjährige Jubiläum bezogen erinnerte Apostel Denker an die vielen Erlebnisse und Ereignisse in diesem Gebäude. „Es gab viele schöne und auch tröstenden Augenblicke in der Gemeinschaft hier im Gotteshaus: Gottesdienste, Segensspendungen und vieles mehr. – Wie heilig ist uns diese Stätte? Machen wir uns das immer bewusst?“
Das habe Auswirkung auf das Leben der Gläubigen: „Wie sieht es mit meiner und deiner Heiligung aus? Wie bereite ich mich auf einen Gottesdienst vor? Welchen Wert hat Gottesdienst heute noch", fragte der Apostel die Gemeinde. Er motivierte, mehr Augenmerk auf die Vorbereitung zu legen, um Gottes Nähe im Gottesdienst noch intensiver zu erleben: „Hier ist die Stätte, an der wir in der Gemeinschaft Gott rühmen, preisen und anbeten können. Hier ist die Pforte des Himmels.“
Schönheit – außen und innen
In seiner Predigtzugabe äußerte Bischof Thomas Wiktor seine Freude, am Jubiläumsgottesdienst in der Gemeinde dabei zu sein. Er bewundere auch nach zehn Jahren immer noch die Schönheit dieses Gebäudes. Doch das Wichtigste sei die ‚innere Schönheit‘: „Das, was aus dem Gebäude herausstrahlt – und das seid ihr“, so der Bischof zu der Gemeinde.
„Wie hat Gott das damals bei Jakob gemacht?“ fragte der Bischof. Er habe sich Jakob vorgestellt und ihm erklärt, wer er ist: „Ich bin der Herr, der Gott deines Vaters Abraham, und Isaaks Gott; das Land, darauf du liegst, will ich dir und deinen Nachkommen geben (1. Mose 28,13.14). Und dann habe er Jakob das Ziel genannt, zu dem er mit ihm hinwollte und dass er unter seinem Schutz stehe. „Nichts anderes haben wir heute Morgen auch gehört: Manchmal ist es notwendig, dass sich uns der liebe Gott wieder vorstellt. Gott steht zu uns und begleitet uns auf dem Weg zum Glaubensziel.“
Staunen, bewusstwerden und heilighalten
Menschen besuchen vielfach Kirchengebäude und kommen bei alten, schönen Bauwerken ins Staunen, so Priester Rütten in seiner Predigtzugabe. „Heute Morgen war der Impuls, einmal mehr bewusst zu werden, was wir eigentlich alles haben“, so der Bezirksvorsteher. Er ermunterte den Blick dafür zu weiten, was im Gotteshaus erlebet werden könne und bereits erlebt wurde. „Es gibt nur wenige Orte in der Region, an denen Gottes Wort hörbar wird, Sündenfreisprache verkündigt und Gottes Frieden zugesprochen wird.“
Nach der Predigt erlebte die Gemeinde die Sündenfreisprache und feierte gemeinsam das Sakrament des Heiligen Abendmahls. Mit Gebet und Segen des dreieinigen Gottes beendet Apostel Denker den Gottesdienst.
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