Petershagen-Lahde. Der Bezirksseniorenbeauftragte, Hirte i. R. Heinz Kröger, hatte zum Jahresauftakt eingeladen, und alle kamen. Mit ihren Lebenspartnern trafen sich die örtlichen Seniorenbegleiter und Seniorenbegleiterinnen in der Kirche Petershagen-Lahde.
Auch der Bezirksvorsteher, Bischof Michael Eberle aus Bielefeld, nahm an dem Treffen teil. In einem kurzen theologischen Rückblick erinnerte er an das Jahresmotto des Stammapostels Jean-Luc Schneider: „Beten wirkt“.
Dank an die Seniorenbegleiter
Dem Dank des Bezirksapostels Rainer Storck für den geleisteten Einsatz der Seniorenbegleiter im vergangenen Jahr schloss der Bischof seinen ganz persönlichen Dank an die Anwesenden an. Dabei hob er das gelungene Seniorentreffen für den Kirchenbezirk Minden auf „Hof Frien“ im letzten August besonders hervor. Er unterstrich, dass ihm die örtliche Seniorenbegleitung am Herzen liegt. Ganz besonders erwähnte er all jene Seniorinnen und Senioren, die ohne einen Gesprächspartner allein und einsam in ihren vier Wänden leben. Für sie sei jemand, der zuhört so wichtig. Zudem stellte er das Gebet in den Fokus. Bei den Senioren habe das Gebet eine besondere Ausprägung, da es für sie aufgrund schwindender körperlicher Kräfte bei der aktiven Mithilfe in der Gemeinde, die einzige, aber so immens wichtige Unterstützungsarbeit für alle aktiven und passiven Gemeindemitglieder darstellt.
Hände falten - weniger Sorgenfalten
Bischof Eberle wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Gottes Macht unbeschränkt und unabhängig vom Zeitgeschehen sei. In seinen Ausführungen unterstrich er die Aussage von Petrus: Alle Eure Sorgen werfet auf ihn, denn er sorgt für Euch. Diese Sicherheit hatte auch König David in seinem 139. Psalm zum Ausdruck gebracht, als er sagte: Von allen Seiten umgibst Du mich und hältst deine Hand über mir.
Seine Ausführungen über das Gebet fasste der Bischof in der plakativen Aussage zusammen: Mehr Hände falten - weniger Sorgenfalten!
Pläne und Wünsche
Nach einer kurzen Kaffeepause mit leckeren Speisen kam Organisatorisches auf den Tisch. Im weiteren Verlauf der Unterhaltung formulierten die Anwesenden in regem Gedankenaustausch Wünsche und erörterten Pläne für die kommende Zeit. Grundlage aller Überlegungen war stets, sich allen Anvertrauten liebevoll und verantwortungsbewusst zu nähern und auch die Schwachen nicht zu vergessen.
Hirte i. R. Heinz Kröger warb besonders für den Seniorenchor, welcher nun den Namen „Ü60-Spätlese“ trägt. Diese Gemeinschaft sorgte bislang für viel Freude bei ihren Auftritten in diversen Seniorenheimen und ist dort immer wieder gern gesehen. Allerdings kann dieser Chor auf Dauer nur dann bestehen, wenn regelmäßig Nachwuchs an Sängerinnen, Sängern und Instrumentalisten die Aktiven verstärken. Deshalb bat er die Anwesenden auf die Chorproben an jedem 1. Dienstag im Monat in Petershagen-Lahde hinzuweisen.
Nach gemeinsamen Gebet zum Abschluss der Veranstaltung verabschiedeten sich alle Teilnehmer*innen freudig und frisch motiviert voneinander.
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