Die Predigt steht unter dem Leitwort aus Joh 3,19-21.: „Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind.“ Im Verlauf des Gottesdienstes ordinierte er eine Diakonin für die Gemeinde.
Zum Beginn sprach der Apostel über seine Wahrnehmung von der Gemeinde. Es sei ein Gefühl von Heimat und Zuhause. Hier gebe es eine wertvolle Gemeinschaft mit Gott. In dieser Gemeinschaft müsse sich niemand alleine fühlen.
Ein heimliches nächtliches Gespräch
Das Leitwort zu diesem Gottesdienst findet sich im Kontext der nächtlichen Begegnung des Nikodemus mit Jesus. Nikodemus möchte die Lehre Jesu näher kennen lernen will aber nicht, dass andere von seinem Besuch bei ihm erfahren. Der Sohn Gottes schließt ihm in dieser Unterredung das göttliche Licht auf, das in seiner Person in die Welt gekommen ist.
„Es werde Licht“
Zu Beginn der Schöpfung schuf Gott das Licht. Ohne dieses Licht kann sich kein Leben auf dieser Erde entwickeln. Es ist die Grundlage für den Erhalt der gesamten Schöpfung und natürlich auch der Menschen auf dieser Welt.
Ein zweites Mal: „Es werde Licht“
Durch den Sündenfall hat die Dunkelheit von den Menschen Besitz ergriffen. Darum sandte ihnen Gott seinen Sohn als „das Licht der Welt“, um sie von der Sünde zu erretten. Gott setzte aus Liebe ein Zeichen gegen das Böse, indem er uns Jesus Christus zum Heil für unsere Seele geschenkt hat. „Nehmen wir Christus für uns an und orientieren wir uns an ihm?“ fragte er die Gemeinde. Manche haben sich mit der Sünde gut arrangiert und fühlen sich sogar recht wohl damit. Immerhin bietet diese „Dunkelheit“ ja auch einen gewissen Schutz vor neugierigen Blicken. Bei Manchen hat schon das Streben nach persönlichem Erfolg das Verhältnis zu Gott nachteilig beeinflusst. Unter dem göttlichen Licht wird dieser Fehler erkennbar und auch korrigierbar.
„Jesus bietet dir das ewige Heil deiner Seele an und gibt dir auf deinem Weg gerne seine Begleitung und Orientierung“.
Mut zur Selbstreflexion
Hab den Mut, dich unter diesem Licht am Beispiel Jesu selbst zu reflektieren. Erst wenn du deine Mängel erkennst und dich vor Gott dazu bekennst, hast du eine gute Möglichkeit dich zu verändern. Gott unterstützt dich gerne dabei und sagt dir. „Gemeinsam schaffen wir beide das. Ich helfe dir dabei.“ Es erfordert nur unsere Bereitschaft, die notwendigen Veränderungen herbeizuführen, schloss Apostel Denker seine Predigt.
Licht dominiert
Bischof Thomas Klimek aus Lengerich verwies in seinem Predigtbeitrag auf die Tatsache, dass niemand das göttliche Licht ausschalten könne. Es sei immer in der Lage, die Finsternis zu erhellen. Er beschrieb die Sehnsucht eines erblindeten Menschen, wieder sehen zu können. Diese Sehnsucht sei vielen, die in der Dunkelheit der Sünde leben, abhandengekommen. Er appellierte an die Gottesdienstbesucher, in der Gemeinde das Sehnen nach der Erkenntnis im Licht Jesu hoch zu halten und in sein Wesen immer mehr hineinzuwachsen.
Licht am Ende des Tunnels
Bischof Thomas Wiktor erwähnte in seiner Co-Predigt, dass ihm ein Container mit der Aufschrift „Am Ende des Tunnels kein Licht“ aufgefallen sei. Wir haben heute Morgen etwas ganz anderes gehört. Es gibt Licht - auch am Ende deines persönlichen Tunnels. Du musst dich nicht damit abfinden. Jesus Christus ist das Licht. Am Beispiel des Nikodemus wird deutlich, dass da ein Weg zu beschreiten ist. Dieser Mann hatte Jesus zunächst heimlich im Dunkeln besucht. Als Jesus gekreuzigt werden sollte, hat er sich öffentlich für ihn eingesetzt. Wenn du dich unter dem Licht des Wortes Gottes einer ehrlichen Betrachtung aussetzt, wirst du Dinge sehen, die völlig in Ordnung sind. Behalte sie bei. Und die Dinge, die noch verbesserungswürdig sind, können durch das Wort und die Gnade Gottes nach und nach verändert werden, schloss Bischof Wiktor seine Predigt.
Ordination einer Diakonin für die Gemeinde
Nach der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahles bat Apostel Denker Stephanie Brosi zu sich an den Altar. Er nahm Bezug auf das einleitend vorgetragene Lied des Chores. Nimm das ganz persönlich als eine Zusage deines Gottes: “Ich bin immer an deiner Seite. Ich habe dich lieb. Ich sehe alle deine Wege.“
Der Apostel attestierte: Liebe Stephie, du hast bis jetzt schon ein so großes Herz in die Gemeinde eingebracht. Eigentlich musst du nichts anders machen in deinem neuen Auftrag. Das hat auch Gott schon vor langer Zeit gesehen. Gott hat dich gerufen, weil du so eine wunderschöne Seele hast. Damit bist du in der Lage, Gott zu dienen, so dass alle davon profitieren können. Geh deine neue Aufgabe neugierig an. Hab Freude an deinem Tun.
Nach einem Gebet um den Segen Gottes ordinierte er Stephanie Brosi als Diakonin und wünschte Ihr anschließend viel Freude und Segen im Amt.
Der Apostel schloss den Gottesdienst mit einem Gebet und dem Trinitarischen Segen Gottes.
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