„Gott ist nicht klein – sein Werk ist groß und geht weiter. Darauf dürfen wir vertrauen, auch wenn uns Zweifel und Sorgen begegnen“, ermunterte Apostel Denker im Gottesdienst für Geistliche.
Am Donnerstag, den 13. November 2025, trafen sich die Geistlichen im aktiven Dienst und im Ruhestand des Kirchenbezirks Minden zu einem besonderen Abendgottesdienst in der Kirche in Minden. Apostel Carsten Denker leitete den Ämtergottesdienst, zu dem alle Geistlichen des Kirchenbezirks Minden eingeladen waren. Wer nicht vor Ort dabei sein konnte, konnte via IPTV teilnehmen.
Der Apostel begann den Gottesdienst mit einem herzlichen Dank: „Ich freue mich ganz besonders über euer Kommen, dass ihr hier seid, dass wir uns heute Abend hier zu diesem besonderen Gottesdienst zusammenfinden dürfen.“ Und er würdigte sowohl die aktiven als auch die im Ruhestand lebenden Amtsgaben: „Ihr tut es für den Herrn und Meister Jesus Christus. Ihr tut es aus Liebe zu den anvertrauten Glaubensgeschwistern.“
Die Größe Gottes erkennen
Apostel Denker machte deutlich, dass die Verheißungen Gottes unverändert bleiben und dass die Größe Gottes uns Zuversicht und Freude schenken kann. „Gott ist nicht klein. Sein Werk ist nicht klein. Sein Werk wird vollendet werden, und wir dürfen daran mitarbeiten.“ Er erinnerte daran, dass die Wiederkunft Jesu Christi sicher ist: „Er wird seinen Sohn senden. Der Herr Jesus wird wiederkommen auf diese Erde und wird die Seinen zu sich holen, die sich vorbereitet lassen haben auf die Wiederkunft.“
Die globalen Dimensionen des Werkes Gottes verdeutlichten die Apostelzahl und die Anzahl der Geistlichen weltweit: „Stand Ende 2024 gibt es 365 Apostel auf dieser Erde, 234.000 Geistliche kümmern sich um etwas über 9 Millionen Gotteskinder in 53.000 Gemeinden in 200 Ländern.“ Apostel Denker hob hervor, dass selbst unter schwierigen Bedingungen das Werk Gottes fortgeführt wird: „Das Wort Gottes und das Werk Gottes lassen sich nicht aufhalten. Und wir sind mitten dabei.“
Die Geistlichen sollen sich von Sorgen nicht lähmen lassen, sondern die Größe Gottes erkennen, um die Freude im Dienst neu zu erleben. Der Apostel betonte: „Wenn wir vielleicht das Gefühl haben, dass in unserem Herzen, in dem, was wir tun, die Freude fehlt, dann lasst uns heute Abend einmal ein paar Impulse aus dem Heiligen Geist aufnehmen, wie die Freude wieder zurück in unser Herz kehren kann.“
Wirf deine Netze aus
Im Zentrum der Predigt stand das Bibelwort aus Lukas 5,5: „Und Simon antwortete und sprach, ‚Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Aber auf Dein Wort hin will ich die Netze auswerfen.'" Apostel Denker erklärte, dass dieses Bild auch für die Arbeit der Geistlichen gilt: „Manchmal erkennen wir den Sinn nicht, aber auf das Wort Jesus Christus können wir vertrauen. So wie Simon Petrus die Netze trotz eigener Erfahrung auswarf, sollen wir in unserem Dienst handeln.“
Der Apostel zog weitere biblische Beispiele heran, wie Noah oder die Witwe zu Sarepta, die im Vertrauen auf Gottes Weisung hin gehandelt und Rettung erfahren haben. „Auf sein Wort hin wollen wir es wieder tun und wieder und wieder.“ Apostel Denker ermunterte, in den Gemeinden aktiv zu bleiben, auch verlorene Mitglieder wieder einzubinden, und den Auftrag Gottes konsequent umzusetzen: „Lasst uns die Gemeinde zusammenhalten. Holen wir sie in die Mitte.“
Die Netze prüfen und flicken
Apostel Denker verdeutlichte, dass ein Netz, mit dem man lange arbeitet, auch Schäden entwickeln kann. Dieses Bild übertrug er auf die Gemeinschaft unter den Geistlichen: „So ein Netz, wenn man viel damit arbeitet, kann auch mal kaputt gehen. Lasst uns unsere Netze immer überprüfen und auch flicken, sie reparieren, dass sie heile sind.“
Er betonte, dass Konflikte, Missverständnisse oder Spannungen nicht den Dienst lähmen dürfen. „Ein Teil der Gespräche, die ich führe, finden statt aufgrund von Unstimmigkeiten der Gäubigen. Da reibt es schon mal. Wie will man so das Netz auswerfen?“ Das Flickwerk sei entscheidend, damit die Einheit wiederhergestellt wird und die Arbeit in den Gemeinden segensreich fortgeführt werden kann.
Der Apostel ermunterte, Versöhnung zu praktizieren, Gaben und Talente in die Gemeinschaft einzubringen und aktiv aufeinander zuzugehen: „Wir wollen sie nicht als Pflicht sehen, sondern als Mittel zur Freude. Dann wird sich die Freude wieder in unserem Herzen groß machen.“ So können die Geistlichen mit einem stabilen, gesegneten „Netz“ ihre Arbeit fortführen, neue Mitglieder einbeziehen und den Auftrag Gottes wirksam erfüllen.
Zu einer Predigtzugabe rief Apostel Denker abschließend Bischof Thomas Wiktor. Im Anschluss sprach die Gemeinde das Vaterunser, hörte die Sündenfreisprache und feierte das Heilige Abendmahl.
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