Apostel Carsten Denker predigte im Gottesdienst zur Konfirmation am Sonntag, 11. Mai 2025, in der Gemeinde Minden mit dem Wort vom Stammapostel zur Konfirmation aus Philipper 2,4: „Und jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem anderen dient.“ In seiner Begleitung waren Bischof Thomas Wiktor, der Gemeindeleiter Lars Denker und die Priester der Gemeinde Minden.
Der Apostel begrüßte die beiden Konfirmanden, Carlotta und Jonathan, sowie die Festgemeinde mit Glaubensgeschwistern und Gästen. Er betonte, dass es ein Festtag für alle sei und dass die beiden Konfirmanden mit Freude „Willkommen“ seien. Er versicherte den Konfirmanden die Unterstützung der ganzen Gemeinde.
Dem Nächsten Gutes tun
Der Apostel wies darauf hin, dass das Bibelwort für eine Konfirmation ungewöhnlich sei. Oft gebe es ein ermunterndes, auf die Person bezogenes Wort mit Zusagen und Hoffnung. Das verwendete Wort zeige auf, das es nicht alleine um uns selbst, sondern darüber hinaus um die Mitmenschen gehe.
Er ermutigte alle, darüber einmal nachzudenken und Gelegenheiten, bei denen wir dem Nächsten Gutes tun können, nicht verstreichen zu lassen.
Er nannte eine Regel, die wir im Umgang mit unseren Mitmenschen einhalten sollten: Geben wir Gott und dem Nächsten die gleiche Bedeutung wie uns selbst. Mancher vergisst dieses Gebot auf dem Weg zu Reichtum und Erfolg. Er wies aber ausdrücklich auf das Recht jedes Einzelnen hin, ein erfolgreiches und glückliches Leben anzustreben.
Besonders gilt dieses für die Konfirmanden, die am Anfang ihrer Jugendzeit stehen, mit vielen Möglichkeiten. „Jugendzeit ist spannend und prägend, aber siehe nicht nur auf dich“, so die Empfehlung des Apostels.
Nachfragen - Glaubensentwicklung - Vertrauen
Er gab einige Hinweise an die Konfirmanden und die ganze Gemeinde: Nachfragen, wenn etwas unklar ist, auch wenn wir nicht auf alles eine Antwort erhalten, den Glauben entwickeln lassen, einen Rat annehmen, Gott immer in die Mitte stellen und Vertrauen aufbauen. Der Apostel verwies auf seine eigene Jugendzeit, in der er manchmal erst hinterher sah, dass ein Rat besser befolgt worden wäre.
Er bekräftigte, an die Konfirmanden gewandt: „Jugend ist schön und Gott ist mit euch!"
Im Mitdienen warf Bischof Thomas Wiktor die Frage auf: „Was erwarten wir, wenn wir in die Gemeinde kommen?“ Wir erwarten, dass wir freundlich begrüßt werden, eine schöne Atmosphäre erleben und dass mit uns zuvorkommend umgegangen wird. Aber was tun wir selbst, wie begegnen wir selbst den anderen? Der Bischof motivierte, darüber einmal nachzudenken. Er wies auf ein Wort hin, dass Apostel Schorr einmal geprägt hat: „Tu, was du kannst, mit dem, was du hast, da, wo du bist.“
Nach dem „Unser Vater“ erfolgte die Freisprache von den Sünden. Dann wurde der Brief des Stammapostels an die Konfirmanden verlesen. Anschließend wurden die Konfirmanden vor den Altar gebeten und noch einmal herzlich begrüßt.
Apostel Denker bestellte Grüße an die Konfirmanden von Stammapostel Schneider und Bezirksapostel Pöschel und wies darauf hin, dass die große Gemeinde dankbar für diese Konfirmanden ist.
Die Treue zu Gott, die von den Konfirmanden bezeugt wird, ist vielfältig. Das bedeutet, dass sie sich entwickeln muss, dass es einen Lerneffekt gibt. Die Lebensverhältnisse ändern sich manchmal, auch unser Treueverhältnis zu Gott, aber Gott ist und bleibt treu.
Die Frage an die Konfirmanden, ob sie dem neuapostolischen Bekenntnis leben wollen, beantworteten Carlotta und Jonathan mit „Ja“. Anschließend sprachen sie das Treugelübde. Der Apostel legte den Segen des dreieinigen Gottes auf dieses Gelübde.
Anschließend feierte die Gemeinde Heiliges Abendmahl. Mit Gebet und Segen endete der Gottesdienst, der mit Instrumentalmusik und Chorgesang feierlich umrahmt wurde.
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