Porta Westfalica. Für Sonntag, den 11. 02. 2024 hatte Bischof Michael Eberle die Seniorinnen und Senioren des Bezirkes zu einem Gottesdienst in die Kirche in Porta-Westfalica eingeladen. Mehr als 150 Gläubige waren der Einladung gefolgt.
Worte aus Psalm 150 waren Grundlage des Gottesdienstes. Alle Verse dieses Psalms sind ein Lob Gottes. „Den Herren loben - wer könnte das besser als ihr?“, mit dieser Aussage wandte sich der Bischof an die Gemeinde und verwies auf die Opferbereitschaft und den Reichtum an Erfahrungen im Kreis der älteren Glaubensgeschwister.
Was bedeuten diese Steine?
Er lud dazu ein, sich gleichsam wie bei einer Bergbesteigung zu erheben und die Schönheit und Erhabenheit der göttlichen Taten zu bestaunen. Im Buch Josua, Kapitel 4 findet sich folgendes Geschehen: Josua richtete 12 Steine auf und sprach: Wenn Eure Kinder später einmal ihre Väter fragen: Was bedeuten diese Steine?, so sollt ihr ihnen kundtun und sagen: Israel ging auf trockenem Boden durch den Jordan, als der Herr, euer Gott, den Jordan vor euch austrocknete.
Bischof Eberle rief dazu auf, Vergangenes mit unseren Kindern zu teilen und darüber zu reden, wie wir das Wirken Gottes in den besonderen Stationen unseres Lebens erlebt hätten.
Wunder in der geistigen wie in der natürlichen Schöpfung
So wie in der sichtbaren Welt große Wunder zu bestaunen seien, könnten wir auch in der geistigen Schöpfung großartige Dinge erleben. „Gott kam als Mensch zu uns in Jesus Christus - wie groß ist dieses Wunder! Auch die Vollendung an sich, an der wir teilhaben können, ist ein Wunder Gottes.“
Die Gegenwart Gottes sei nicht visuell wahrnehmbar, aber in seinem Wirken. So sei das Vertrauen in seine Hilfe gewachsen, auch dann, wenn keine Lösung unserer Probleme in Sicht sei.
Lob und Dank zum Schluss
Priester Steg verwies auf das tägliche Gebet. Es sei ein großer Segen, dass gerade die Älteren in unseren Reihen sich viel Zeit für das Gebet nähmen.
Bezirksevangelist Thomas Wiktor rückte den Psalter in den Mittelpunkt. Interessant und richtungsweisend sei, das fast alle Psalmen in einem Lob Gottes enden, auch wenn zuvor von Trübsal, Anfechtung und Leid die Rede sei.
Nach dem Heiligen Abendmahl in einer großen Gemeinde, dem Schlusssegen und einem Loblied des Seniorenchores hatte jeder die Möglichkeit, sich bei den dienenden Brüdern zu verabschieden.
Alles in allem ein sehr emotionaler Sonntagmorgen.
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