Petershagen-Lahde. Zum Jahresauftakt hatte der Bezirksseniorenbeauftragte, Hirte i.R. Heinz Kröger, alle Seniorenbegleiter des Kirchenbezirks Minden mit ihren Lebenspartnern zu einem gemeinsamen Rück- und Ausblick eingeladen. Die Freude über das Wiedersehen war bei allen Teilnehmern unübersehbar.
Heinz Kröger eröffnete das Beisammensein mit einem herzlichen Dankeschön an alle Anwesenden für den geleisteten Einsatz und die gute und fruchtbare Zusammenarbeit. Er machte deutlich, dass die Begleitung der Senioren in den monatlichen Treffen, bei Besuchen und vielen Gesprächen immer eine sensible, aber wichtige, Aufgabe sei. Er wies aber auch darauf hin, dass Äußerungen auch leicht missverstanden werden können. Daraus entstehende Gefühle können die Beziehungen untereinander schnell belasten. Mit dem Hinweis auf die durchsetzenden Eigenschaften des Sauerteiges regte er bei den Anwesenden das Bestreben nach einer vollständigen Befreiung von unguten Gedanken und Gefühlen an, damit keine Reste verblieben, welche erneut in uns Raum gewinnen könnten. Hilfreich sei dabei, das Gespräch mit der Person zu suchen, welche vermeintlich Ursache für das unangenehme Gefühl in uns sei.
Nach seinem Grußwort hatten alle Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen persönlich auszutauschen.
Senioren sind die Säulen der Gemeinde
Auch der Bezirksvorsteher, Priester Oliver Rütten, nahm an dem Treffen teil. Er bezeichnete die Senioren als Säulen der Gemeinde. Die von ihnen gemachten Erfahrungen seien ein Glaubensschatz, welcher hörbar gemacht werden sollte. Die Aufgabe der Seniorenbegleiter bestehe darin, den Raum für Austausch zu schaffen. Austausch sei eine wichtige Komponente im Miteinander. Die Gelegenheit dazu böte sich bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken ebenso, wie bei einem Ausflug oder Mittagessen oder in einem Gesprächskreis. Bei Gelegenheiten zur Begegnung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Ebenso sollen die jungen Glaubensschwestern und -brüder von den Erfahrungen der Alten profitieren können. Reden über Gott sei deshalb die Voraussetzung für die Zukunft. Schön ist es, wenn Jung und Alt über Glauben und Erfahrungen miteinander ins Gespräch kommen.
Für die Umsetzung dieser Vorstellungen in der Vergangenheit bedankte sich Priester Rütten bei den Anwesenden von ganzem Herzen.
Gutes tun - auch für uns selbst
Priester Rütten nahm Bezug auf das Jahresmotto 2025 des Stammapostels Jean-Luc Schneider „Es ist Zeit, Gutes zu tun!“. Er empfahl dieses Motto den Anwesenden auch für sich selbst. Den eigenen Glauben zu stärken, löse Freude aus für sich und den Nächsten.
In seiner Aufgabe als Bezirksvorsteher bot er sich allen Seniorenbegleiterinnen und Seniorenbegleitern als Ansprechpartner bei Organisationsfragen, Sorgen und Nöten an. Eine Bündelung der Anfragen über den Bezirksseniorenbeauftragten würde er dabei begrüßen.
Weitermachen
Zum Abschluss bedankte sich Hirte i.R. Kröger noch einmal bei allen und empfahl ihnen: „Weitermachen“.
In einem Ausblick auf das Jahr 2025 kündigte er wieder eine Tagesfahrt am 20. oder 27. Mai an, die voraussichtlich zum Freilichtmuseum am Kiekeberg, kurz vor den Toren Hamburgs, als Ziel haben werde.
Ebenso ist wieder ein Sommerfest für die Senioren auf Hof Frien geplant. Wenn es den Organisatoren gesundheitlich möglich ist, soll auch wieder eine einwöchige Busreise angeboten werden.
Wie jedes Jahr warb Hirte i. R. Heinz Kröger für den Seniorenchor, die „Ü60-Spätlese“. Diese Gemeinschaft sorgte bislang für viel Freude bei ihren Auftritten in diversen Seniorenheimen und ist dort immer wieder gern gesehen. Auch für 2025 sind zahlreiche Auftritte bereits terminiert.
Anschließend sammelten die Anwesenden in einem regen Gedankenaustausch Gestaltungsmöglichkeiten für Seniorenzusammenkünfte. Enthalten waren z. B. Vorträge über die Kirchengeschichte, Liederraten und Informationen über liturgische Abläufe und Impulse aus kircheneigenem Schriftgut. Zudem erfolgte noch der Hinweis auf drei Gemeindejubiläen im laufenden Jahr.
Der Bezirksvorsteher kündigte noch einen Tag der Musik in der Kirche Minden am 22. März an. Es werden Chöre und Instrumentalkreise zu hören sein. Ebenso wird es Workshops und themenbezogene Vorträge geben. An diesem Tag steht die Kirche allen interessierten Aktiven, Freunden und Gästen offen.
Nach gemeinsamen Gebet zum Abschluss des Beisammenseins verabschiedeten sich alle Teilnehmer*innen freudig und frisch motiviert voneinander.
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