Porta Westfalica. Drei neue Bezirksjugendbeauftragten hat der Kirchenbezirk Minden. Im Jugendgottesdienst verabschiedete Bischof Eberle den bisherigen Beauftragten, Priester Dirk Jahnke, und ernannte ein neues Team aus zwei Schwestern und einem Bruder.
Zu ihrem monatlichen Jugendgottesdienst kamen die Jugendlichen aus den Bezirken Osnabrück und Minden in der Kirche Porta Westfalica zusammen. Den Gottesdienst feierte Bischof Michael Eberle mit seinen jungen Christinnen und Christen unter dem Schwerpunktthema „Streben nach einem guten Gewissen“.
Ein altes Gleichnis mit Gegenwartsbezug
Der Predigt legte der Bischof den Bibelvers aus Lukas 15,18 zugrunde: „Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir.“ Aus dem Kreis der Jugendlichen las zu Beginn des Gottesdienstes ein Glaubensbruder die Lesung aus Lukas 15,11–24 und führte damit in das Geschehen des Gleichnisses vom verlorenen Sohn ein.
In seinen Ausführungen stellte Bischof Eberle heraus, dass das Gleichnis einen Gegenwartsbezug enthalte: Begabungen sollten nicht verschwendet werden, sondern für uns selbst und unsere Mitmenschen eingesetzt werden. Vergebung und Versöhnung auch mit sich selbst zu erleben, öffnet Möglichkeiten, sich selbst und ein gutes Gewissen wieder zu finden. Gott ist barmherzig und verwirft die Menschen nicht.
Verabschiedung aus der Jugendarbeit
Nach der Sündenfreisprache und der Feier des Heiligen Abendmahls rief der Bischof den bisherigen Bezirksjugendbeauftragten, Priester Dirk Jahnke, vor den Altar. Der Bischof entlastete ihn von seiner Beauftragung und verabschiedete ihn mit Dank aus den vielen Jahren der Jugendarbeit. „Zehn Jahre sind eine Dekade, sind eine lange Zeit. Ich möchte Ihnen herzlich und voller Respekt danken für das, was sie getan haben. Sie haben versucht, die Jugendlichen am Altar Gottes zu halten und ihnen ein glaubwürdiger Vorangänger zu sein. Sie haben versucht, mit allen Möglichkeiten, die Sie haben, die Inhalte des Glaubens zu teilen. Vielen Dank!“
Ernennung von drei neuen Jugendbeauftragten
Die Aufgabe der Jugendbetreuung legte der Bischof im Anschluss in ein Team, das aus einer Diakonin, einem Diakon und seiner Frau besteht. „Vielen Dank für Ihre Bereitschaft, diese Arbeit zu übernehmen“, so der Bischof in seiner Ansprache zur Ernennung. „Das Wichtigste ist ein Herz voller Glauben, voller Liebe, das nicht zurückweist, sondern immer einen Weg zu den Anvertrauten findet.“ Nach der Ernennung betete der Bischof um Gottes Schutz und Segen für die Aufgabe.
Nach dem Gottesdienst bedankten sich die Jugendlichen mit einem Präsent bei dem bisherigen Jugendbeauftragten. Gemeinsam blieben die Jugendliche am Mittag zum Brunch zusammen.
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