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Jugendgottesdienst: Gott fragt „Wo bist du?“

 

Wer fragt heute noch nach deinem Standort? Im Jugendgottesdienst in Porta Westfalica stellte sich die Frage neu – ganz persönlich und nachdenklich.

Am Sonntag, 16. November 2025, füllten rund 30 Jugendliche aus dem Kirchenbezirk Minden sowie Gäste aus dem Nachbarbezirk Osnabrück den Mehrzweckraum der Neuapostolischen Kirche in Porta Westfalica. Parallel dazu fand im Kirchensaal der Kindergottesdienst statt. Erstmals begegneten sich beide monatlichen Gottesdienste – sonst an verschiedenen Orten gefeiert – unter einem Dach. Familien mit Kindern und Jugendlichen legten einen gemeinsamen Weg zurück, bevor sich die Gruppen für ihre Gottesdienste trennten. 

Bezirksvorsteher Priester Oliver Rütten leitete den Jugendgottesdienst. Die Bibellesung trugen Kira und Raphael aus 1. Mose 3,1–15 vor. Der gewählte Predigttext aus Vers 9 setzte den Ton des Gottesdienstes: „Und Gott der Herr rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du?“ Die musikalische Gestaltung übernahmen der Jugendchor sowie Orgel- und Klavierbegleitung.

Verstecken hilft nicht – damals wie heute

Zu Beginn stellte der Bezirksvorsteher eine Alltagsszene vor, die viele kennen: Früher fragten Menschen einander „Wo bist du?“, um Nähe auszudrücken oder ein Treffen zu planen. Heute erlauben digitale Anwendungen, den Standort zu sehen, ohne miteinander zu sprechen. „Wir hören die Stimme des anderen nicht mehr“, sagte Priester Rütten. Die biblische Erzählung im Garten Eden erzähle jedoch von einer anderen Dimension dieser Frage. Gott suche den Menschen nicht, um zu kontrollieren, sondern um Beziehung aufzubauen.

Der Bezirksvorsteher griff den Begriff „Adam“ als hebräische Bezeichnung für „Mensch“ auf. Damit richte sich die Frage Gottes nicht nur an den ersten Menschen, sondern an alle. Adam und Eva reagieren nicht mit Antwort, sondern mit Rückzug. „Bevor Gott überhaupt etwas sagt, verstecken sich die Menschen. Sie spüren Scham, sie spüren Schuld, sie spüren, dass sie sich nicht sicher sind vor Gott“, erklärte Priester Rütten.

Gottes Frage als Standortbestimmung – nicht als Urteil

Die Frage „Wo bist du?“ wurde im Verlauf des Gottesdienstes nicht moralisch ausgelegt. Der Predigtfokus lag nicht auf dem Appell zu christlichem Verhalten, sondern auf der Beziehung zwischen Mensch und Gott. „Gott fragt nicht, um zu verurteilen. Er fragt, um ehrlich zu machen“, sagte Bezirksvorsteher Rütten.

Vier Leitfragen halfen bei dieser Standortbestimmung:

  • Gottesbild: Ist Gott für dich jemand, der dich alleine lässt oder überfordert; oder erlebst du ihn als liebenden, helfenden Gott?
  • Glaube als Aufgabe: Erlebst du deinen Glauben als theoretische Komponente – Lesen, Wissen aneignen – oder nimmst du den Glauben in den Alltag und setzt ihn um?
  • Gotteserfahrung: Erlebst du Gott in deinem Leben? Spürst du, dass er da ist? Es geht nicht um die Glaubenserlebnisse der anderen, sondern um deine Eigenen!
  • Zukunft: Welche Bedeutung hat Gott für deine Entscheidungen und deine Lebensplanung?

„Gott fragt nicht, um ein GPS-Tracking durchzuführen“, erklärte Priester Rütten. „Er ruft uns zur Ehrlichkeit auf, zur bewussten Standortbestimmung, und zur Beziehung – zu ihm und zu uns selbst.“ 

Beziehung statt Flucht – ein stilles Fazit

Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes diente die Predigtzugabe von Priester Dirk Möller, Gemeinde Uchte und Jugendbeauftragter, der Vertiefung der Gedanken. Der Gottesdienst erreichte einen Höhepunkt in Sündenfreisprache und Feier des Heiligen Abendmahls.

Die zentrale Aussage blieb hörbar: Gottes Ruf führe nicht in die Flucht, sondern in das Gespräch. „Wer antwortet, kommt aus dem Versteck“, sagte Bezirksvorsteher Rütten. „Gott braucht keine Standortfreigabe. Er will wissen, wie es mir geht.“

Unter einem Dach – Austausch bei Herzhaftem und Süßem

Nach dem Gottesdienst trafen sich die etwa 100 Teilnehmer aus beiden Gottesdiensten – Kinder, Jugendliche, Eltern, sowie Lehrkräfte und Betreuer – im Foyer zum Austausch und Imbiss. Herzhaftes und Süßes standen bereit und schnell mischten sich die Stimmen mit Lachen und mancher kleiner Gesprächsinsel. 

 

19. November 2025
Text: or
Fotos: br

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