Apostel Carsten Denker besuchte am Sonntagnachmittag, 25. Oktober 2026, die Gemeinde Porta Westfalica und spendete das Sakrament der Heiligen Versiegelung.
Im Mittelpunkt der Predigt stand das Bibelwort aus Johannes 3,16: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Apostel Denker wurde vom Bezirksvorsteher Priester Oliver Rütten und den Priestern der Gemeinde Porta Westfalica begleitet.
Gottes Liebe hat keinen Anfang und kein Ende
Gleich zu Beginn der Predigt brachte Apostel Denker seine Freude zum Ausdruck: „Ich freue mich von Herzen, dass wir diesen besonderen Augenblick hier in der Gemeinschaft erleben dürfen.“ Ein Gottesdienst lade dazu ein, in sich hineinzuhorchen und über den eigenen Glauben nachzudenken: Wie steht es um meinen Glauben? Spüre ich Gottes Nähe und Liebe?
Gottes Liebe, so betonte der Apostel, kenne weder Anfang noch Ende. Während menschliche Beziehungen wachsen und sich im Laufe der Zeit verändern, gelte Gottes Liebe den Menschen schon von Eweigkeit her. Sie zeige sich nicht allein in Worten, sondern vor allem auch in Taten. „Gott sorgt für uns“, versicherte Apostel Denker. „Er kennt unsere Bedürfnisse.“
Apostel Denker führte weiter aus, dass Jesus Christus den Menschen den Weg zurück zu Gott eröffnet habe. Im Gespräch mit Nikodemus erklärte Jesus, dass der Mensch von Neuem geboren werden müsse – aus Wasser und Geist. Damit werde deutlich, dass Gott unser Inneres verändern und in uns einen neuen Menschen wachsen lassen möchte (Johannes 3,1–21).
Gottes Liebe schenkt Licht und Leben
„Jesus Christus ist dein Wegbegleiter und Freund“, betonte Apostel Denker. Jesus schenke uns Licht, Leben und Hoffnung und bereite uns auf die ewige Gemeinschaft mit Gott vor. Deshalb seien wir eingeladen, ihm zu vertrauen, seine Worte zu beherzigen und ihn in unserem Herzen wohnen zu lassen.
Abschließend ermutigte der Apostel die Gemeinde: „Nehmen wir Gottes Liebe mit in unseren Alltag. Sie endet nicht, sondern begleitet uns auf allen unseren Wegen.“
Gottes Liebe im Alltag weitergeben
Bezirksvorsteher Oliver Rütten griff diesen Gedanken in seinem Predigtbeitrag auf und ermutigte dazu, die Liebe Gottes, die wir selbst erfahren, auch an andere weiterzugeben. „Gerade Menschen, die uns ablehnend oder unfreundlich begegnen, sollen erfahren, dass wir ihnen unvoreingenommen und liebevoll begegnen.“
Der bevorstehende Gottesdienst für die Entschlafenen am 1. November biete Gelegenheit, diese Aufgabe in die Tat umzusetzen und Gottes Liebe ganz praktisch werden zu lassen.
Die Heilige Versiegelung des kleinen Carl
Zur Einstimmung auf die Heilige Versiegelung erklang auf dem E-Piano das Lied „Weißt du, wie viel Sternlein stehen“.
In seiner Ansprache an die Eltern betonte Apostel Denker, dass die Heilige Versiegelung ein besonderes Geschenk Gottes sei. Durch den Empfang des Heiligen Geistes werde Carl in seinem Glauben gestärkt und dürfe seinen Lebensweg als Gotteskind beginnen, im Vertrauen darauf, von Gott begleitet zu sein.
Dieses Geschenk sei zugleich mit einer Aufgabe verbunden. Denn wie ein Samenkorn Wasser, Licht und Pflege benötige, um wachsen zu können, brauche auch Carls Glaube Liebe, Unterstützung und Begleitung.
Durch Handauflegung und Gebet spendete der Apostel Carl das Sakrament der Heiligen Versiegelung: „In dem Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, nimm hin die Gabe des Heiligen Geistes! Möge Carl in der Liebe Gottes aufwachsen, im Glauben gestärkt werden und stets erfahren, dass er von Gott geliebt und getragen ist. Der Segen des dreieinigen Gottes möge mit ihm sein, und der Friede des Auferstandenen sei sein Teil.“
Anschließend feierte die Gemeinde das Heilige Abendmahl. Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes wurden zwei zusätzliche Bezirksseniorenbeauftragte beauftragt. Ein gesonderter Bericht hierzu folgt. Mit Gebet und Segen fand der Gottesdienst seinen Abschluss.
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