Am 30. Juni 2024 ordinierte Apostel Carsten Denker in Sulingen drei Diakoninnen für die Gemeinde Uchte. Im Rahmen dieses Gottesdienstes erhielten Gisela und Hirte i. R. Heinrich Kröger den Segen zu ihrer Goldenen Hochzeit.
Als Grundlage der Predigt des Apostels diente das Bibelwort aus 1. Thessalonicher 4, 14: „Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die, die entschlafen sind, durch Jesus mit ihm einherführen.“ Auf der Basis dieses Wortes wurde der Begriff der Dankbarkeit hervorgehoben und vielseitig betrachtet – zunächst mit Blick auf die gemeinsame Ehezeit des Goldpaares und die große Festgemeinde.
Vielschichtige Gründe zur Dankbarkeit
Viele Anlässe böten Grund zur Dankbarkeit: Nahrung, Kleidung sowie ein Dach über dem Kopf, Frieden in diesem Lande zu haben, besondere Erlebnisse in der Vergangenheit sowie Gemeinschaft in der Kirche erleben zu können. Besonderen Grund zur Dankbarkeit haben Gläubige durch die Gaben Gottes, in seiner Nähe und Begegnung, in der Vergebung von Schuld und Sünde durch Jesu Opfer, in den Sakramenten und im Glaubensziel. Durch das Bewusstmachen solch vielfältiger Gründe zur Dankbarkeit im Gebet zu Gott solle sich Dankbarkeit weiter ausbreiten.
Menschliche Sorge(n) und Gottes Sorge – in liebevollem Miteinander
„Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch.“ Mit diesem Bibelvers aus 1. Petrus 5, 7 führte der Apostel folgende Aspekte aus: Man fühle Dankbarkeit, wenn man eine Person zum Anvertrauen von Sorgen habe. Gut tue den Menschen eine Person, die bestenfalls urteilsfrei und ohne Ratschlag einfach nur zuhöre. Auch Gott hört den Sorgen und Bitten, Ängsten und Fragen der Seinen zu. Er sorgt aus Liebe für seine Kinder, schenkt Ruhe, Frieden, ebnet Wege und öffnet Augen für neue Wege. Durch die Auferstehung Jesu und die Spendung der Sakramente gelte die Zusicherung von Gottes Sorge auch für bereits Gestorbene. Selbst diejenigen, die zuvor nichts von Jesu Auferstehung erfahren haben mögen, schließe Gott darin ein. Diese Sorge Gottes sowie die Liebe Jesu zu den Menschen weiterzutragen, das sei die Aufgabe der Gläubigen: zu fragen, wie es dem Nächsten geht, Achtsamkeit und Interesse zu zeigen, und sich in liebevoller Art und im Gebet umeinander zu sorgen.
Von Impulsen durch Graffitis und vom Zuhören können
In der Co-Predigt nannte Bezirksevangelist Wiktor sechs Begriffe, die er überraschend als Graffiti in einem Bushäuschen vorgefunden hatte: tolerant, liebevoll, verständnisvoll, entspannt, frei und stark. „Versuche nicht, den anderen so zu machen, wie du bist.“, so führte der Bezirksevangelist aus. Entspannt mit dem Nächsten, frei von Vorurteilen und stark im Glauben – mit dieser Haltung sei ein liebevolles Miteinander möglich.
„Drei Engel für Uchte“
Mit einer Analogie zu einem bekannten Fernsehfilm über drei Engel leitete der Apostel nach der Feier des Heiligen Abendmahles die Ordination dreier Diakoninnen ein. Es gebe nun diese „drei Engel für Uchte“ Kirsten Schulz-Oberjohann, Larissa Piora und Sarah Tiedemann. Er definierte drei Aufgaben von Engeln: Gott anzubeten, die von ihm gestellten Aufgaben und Gutes an den Menschen zu tun und großherzig zu sein. Großherzigkeit in der Gemeinde stellte der Apostel als Aufgabe für die drei Diakoninnen heraus. Auch in der neuen Tätigkeit werde Gott sie mit allem Notwendigen versorgen und sie mit Freude erfüllen.
Segen zur Goldenen Hochzeit – kleine Steine ziehen große Kreise
Einleitend sang ein kleiner Chor das Lied „Ins Wasser fällt ein Stein“. Das Goldpaar habe im Verlauf der Jahre viele solch kleine Steine in die Herzen der Familie und Gemeinde geworfen. Die Beständigkeit der beiden kennzeichne ihr bisheriges Leben - sei es in ihrer Arbeit, ihrer Wohnung und ihrer Treue zu Gott. Nur bei oberflächlicher Betrachtung gebe es daher kaum Veränderungen. Die vielen kleinen Steine hätten doch große Kreise gezogen. Der Beständigkeit der beiden liege ihre Wertschätzung und Dankbarkeit für Gegebenes zugrunde. Somit diene das Paar als Vorbild, an dem sich viele ausrichten können. Psalm 33,4 wurde dem Goldpaar als Versprechen der weiteren Fürsorge Gottes mit auf den Weg gegeben: „Denn des Herrn Wort ist wahrhaftig, und was er zusagt, das hält er gewiss“.
Der Gottesdienst wurde mit Gebet und Segen und anschließendem Chorgesang in bewegter Atmosphäre beendet.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
