In der Kirche Minden fand am 12. Juli ein ganztägiges Erste-Hilfe-Training für ehrenamtliche Ersthelfer aus dem Kirchenbezirk statt
Rund 30 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus den zehn Gemeinden des Kirchenbezirks Minden nahmen am Samstag, 12. Juli 2025, an einem ganztägigen Erste-Hilfe-Training teil. Die Veranstaltung fand im Kirchensaal der Gemeinde Minden statt und umfasste neun Unterrichtseinheiten à 45 Minuten. Ziel war es, das Wissen der ehrenamtlich tätigen Ersthelfer aufzufrischen und weiter zu vertiefen.
Praktisches Training mit Tiefgang
Die Schulung wurde von Torsten Rüter durchgeführt, einem erfahrenen Rettungssanitäter und Erste-Hilfe-Trainer. Im Fokus standen typische medizinische Notfälle wie Herzinfarkt, Angina Pectoris, Schlaganfall und hirnbedingte Krampfanfälle.
Auch die Reanimation an Erwachsenen- und Kinderpuppen wurde intensiv geübt. „Ich habe viel Neues gelernt. Die Praxisübungen waren gut erklärt und realitätsnah“, äußerte ein Teilnehmer nach dem Seminar.
Ehrenamtlich – aber professionell
Aktuell engagieren sich 68 Gemeindemitglieder im Kirchenbezirk Minden als ehrenamtliche Ersthelfer. Viele bringen berufliche Vorkenntnisse mit, etwa als Rettungssanitäter, medizinische Fachangestellte oder Arzthelferin. Die regelmäßige Fortbildung erfolgt auf Grundlage der Vorschriften der Verwaltungsberufsgenossenschaft. Neben den kirchlich organisierten Schulungen – wie der nun durchgeführten – können auch externe Fortbildungen über Arbeitgeber oder Hilfsorganisationen anerkannt werden.
„Ich finde es wichtig, regelmäßig zu üben – besonders für den Fall, dass im Gottesdienst wirklich etwas passiert“, betonte eine langjährige Ersthelferin aus dem Bezirk. Dass die Schulung bewusst im kirchlichen Rahmen stattfand, wurde von vielen Teilnehmern positiv hervorgehoben: „Es ist schön, dass solche Schulungen auch in der Kirche angeboten werden. Das verbindet den Glauben mit Verantwortung“, meinte ein erfahrener Ersthelfer.
Gemeinschaft und Versorgung
Auch für das leibliche Wohl der Teilnehmenden war gesorgt: In der Mittagspause gab es Salate und frisch gegrillte Würste, am Nachmittag Kaffee und Kuchen. Zum Abschluss erhielten alle Teilnehmenden eine Teilnahmebescheinigung über das absolvierte Training – ein sichtbares Zeichen ihrer Bereitschaft, im Notfall schnell und kompetent zu helfen.
Die Schulung im Juli war die erste von zwei geplanten Veranstaltungen in diesem Jahr. Die nächste Fortbildung findet am Samstag, 29. November 2025, erneut in der Kirche Minden statt. Auch dann wird es wieder um aktuelle Notfallthemen und praktische Übungen gehen – für ein Mehr an Sicherheit in den Gemeinden.
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