Gottesdienst, Gesprächsrunde, Mittagessen und ein Ausflug – Ende April treffen sich die Konfirmationsjubilare mit den diesjährigen Konfirmanden.
„Ein besonderer und außergewöhnlicher Augenblick! Ich begrüße euch, die Konfirmanden des Jahres 2025 und die Konfirmationsjubilare zum Gottesdienst hier in der Kirche in Petershagen-Lahde“, so der Bezirksvorsteher, Priester Oliver Rütten, zu Beginn des Gottesdienstes am Sonntag, 27. April 2025.
Gottesdienst: Wir profitieren von den Vollmachten Jesu Christi
Eingeladen waren neben der Gemeinde Petershagen-Lahde die diesjährigen Konfirmanden, die in den kommenden Wochen ihr Konfirmationsgelübde ablegen, und die Konfirmationsjubilare, die vor 25, 50, 60 oder 70 Jahren ihr Gelübde abgelegt haben.
Grundlage der Predigt in der nachösterlichen Zeit war das Bibelwort aus Matthäus 28,18: „Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.“ Im Gottesdienst wurde die Machtfülle Jesu Christi deutlich, welche keinen Einschränkungen unterlegen sei. Jesus sei derjenige, der Gutes für die Menschheit möchte. „Dadurch kannst du dich sicher fühlen und gelassen bleiben, auch in schwierigen Situationen.“
Durch die Auferstehungsmacht haben Christen eine Perspektive – besonders mit Blick in die Zukunft, motivierte der Bezirksvorsteher. Aber auch die Macht des Auferstandenen über die Schöpfung und die Menschen, die Macht der Liebe, der Vergebung und der Vollendung wirken unmittelbar in das menschliche Leben hinein.
Priester Reinhard Meier-Zillmer, Gemeindeleiter der Gemeinden Sulingen und Uchte, ergänzte in seinem Predigtbeitrag unter anderem: „Egal wie alt wir sind, ob Jubilar oder Konfirmand, es ist der Glaube der uns zusammenhält. Keiner ist alleine.“ Die Gemeinschaft feierte die Gemeinde auch in der Sündenvergebung und im Heiligen Abendmahl.
Gesprächsrunde: Was hält uns am Glauben?
Nach dem Gottesdienst kamen die Konfirmationsjubilare und Konfirmanden ins Gespräch. „Was verbindet alle Generationen von Konfirmanden untereinander?“, „Was ist aus der Konfirmationszeit besonders in Erinnerung geblieben“ und „Was hält dich am Glauben und in der Kirche? Welche Faktoren unterstützen?“
Im Austausch lebte manche Erinnerung auf und wurde geteilt. Auf der Suche nach einem nicht vorhandenen Patentrezept wurde schnell klar, dass es aber zumindest manche Faktoren gibt, die „Glauben bewahren“ erleichtern. Die Jubilare trugen zusammen, was ihnen selbst – früher und auch im Laufe des Lebens – immer wieder eine Hilfe war: ein ganz persönlicher Dialog mit Gott im Gebet, Glaubenserfahrungen, lebhafte Diskussionen und Gespräche über den Glauben und die Kirche, ein Freund oder Pate in der Jugendzeit oder auch die Gemeinschaft in musikalischen Aktivitäten.
Mittagessen und Freizeit: Bergwerk Kleinenbremen
Im Foyer der Kirche waren Konfirmandenbriefe, Konfirmationszeugnisse und Bilder ausgestellt. Die Teilnehmer hatten diese persönlichen Andenken mitgebracht und für die Mittagszeit bereitgestellt.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen machten sich die Teilnehmer auf den Weg nach Kleinenbremen.
Am Nachmittag kamen sie im Bergwerk „Eisenerzgrube Wohlverwahrt“ zu einer Führung unter Tage zusammen. Gemeinsam durchwanderten sie enge Stollen und fuhren mit der rot-lackierten Grubenbahn.
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