Den Segen zu 65 gemeinsamen Ehejahren erhielt das Ehepaar Hannelore und Dieter Bogenschneider im Rahmen des Gottesdienstes am Sonntag, dem 8. Februar 2026 in der Gemeinde Uchte.
Gemeindevorsteher Priester Daniel Kröger leitete den Gottesdienst unter dem Leitgedanken „Wahrhaftigkeit und Eindeutigkeit“. Grundlage der Predigt war das Wort aus Matthäus 5,37: „Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Bösen.“
„Ja“ und „Nein“ als klares Versprechen
Priester Kröger knüpfte an das Ja-Wort an, das sich das Ehepaar vor 65 Jahren gab. Die vielen gemeinsamen Jahre bezeugten, dass das damals gegebene „Ja“ wahrhaftig gewesen sei – ebenso solle auch ein „Ja“ oder „Nein“ im Sinne Jesu Lehre von Wahrhaftigkeit geprägt sein.
Jesus habe seinerzeit mit alten Mythen aufgeräumt: Ein einfaches Ja oder Nein genügt. Es braucht keine zusätzlichen Eide und Schwüre. Ein klares Ja und ein klares Nein stehen für Verlässlichkeit. Wer ehrlich spricht, schafft Vertrauen. Wer sein Versprechen bricht, zerstört Vertrauen und verletzt andere. Auch im Glauben braucht es dieses klare Ja. Das Ehepaar hat immer wieder nach Gottes Willen gefragt und Gott ein Ja gegeben – auch in Zeiten mit Fragen und Unsicherheiten.
Dem Ja zu Gott steht das Nein zum Bösen gegenüber. Jesus widerstand in der Wüste den Versuchungen. Die Stimme des Heiligen Geistes stärkt Menschen bis heute in solchen Situationen. Christliches Leben zeigt sich in friedvollem Umgang miteinander, Begegnungen in Liebe, Aussprache von Wahrheiten ohne Verletzungen und darin, einander zu begleiten. Wer mit Gott lebt, bleibt klar in seiner Haltung.
Jesu „Ja“ zu den Menschen
Priester Oliver Schulz griff diese Gedanken in seiner Co-Predigt auf. Er erinnerte daran: Jesus sprach offen über seinen Auftrag. Er gab sein Leben zur Vergebung der Sünden. Dieses Handeln ist sein Ja zu den Menschen, das bis in die heutige Zeit hinein gilt.
Die Aufgabe der Christen sei Wachstum in der Übernahme von Verantwortung und in Wahrhaftigkeit und Eindeutigkeit „Ja“ zu Jesus sagen.
Sakramente und Segen zur Eisernen Hochzeit
Die Gemeinde feierte Sündenvergebung und Heiliges Abendmahl. Anschließend erhielt das Ehepaar Bogenschneider den Segen zum Ehejubiläum.
Neben dem Chorlied „Der Herr ist mein Hirte“ erhielt das Paar ein Bibelwort aus Klagelieder 3, 22.23: „Die Güte des Herrn ist’s, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß.“
Priester Kröger machte deutlich, nur Gott selbst kann den Segen geben. Wenn in der Rückschau auf das Leben der Beiden, nicht alles nur schön gewesen sei, hätten sie doch alles mit dem Herrn gemacht. „Der Segen Gottes ruht auf einem mit Gott gelebten Leben, nicht auf einem perfekten Leben“, versicherte er.
Nach der Segenshandlung endete der Gottesdienst mit Gebet, Segen und einem gemeinsam gesungenem Lied. Danach gratulierten Familie, Freunde und Gemeindemitglieder dem Ehepaar.
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