Kraftvolle Töne des Bezirksorchesters aus dem „Te Deum“ von Martin Luther erschallten am frühen Sonntagmorgen, 30. März 2025, aus dem Kirchenschiff. Aus den zehn Gemeinden des Kirchenbezirks kamen die Gottesdienstteilnehmer zum Bezirksgottesdienst nach Minden.
350 Gläubige hatten sich auf den Weg gemacht um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. In über 100 Haushalten feierten Gemeindemitglieder den Gottesdienst per Telefon- oder Videoübertragung mit. Musikalisch umrahmt wurde die Gottesdienstfeier von Bezirkschor, Bezirksorchester sowie einem Männer- und einem Frauenchor.
Ich bin der Herr, dein Gott
Den Gottesdienst eröffnete der Bezirksvorsteher, Priester Oliver Rütten, mit einem Gedanken aus 2. Mose 20: „Ich bin der Herr, dein Gott!“ Noch bevor die einzelnen Gebote erwähnt und erklärt würden, stellte sich der Herr als der persönliche, nahende Gott vor.
Und das gelte auch den Gläubigen in der heutigen Zeit: „Dieses sichert Gott dir zu in allen deinen Lebensphasen, ob du gerade strotzt vor Freude oder dein Weg hoffnungslos, sogar aussichtslos erscheint. Ich bin der Gott in deinem Leben! Du bist nicht zufällig der, der du bist. Gott macht keine halben Sachen. Er ist dein Schöpfer und Vollender.“
Das Leiden des Menschensohnes
Grundlage der Predigt war das Bibelwort aus Markus 8,31: „Und er fing an, sie zu lehren: Der Menschensohn muss viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten und getötet werden und nach drei Tagen auferstehen."
Kreuzigung und Auferstehung
Bezugnehmend auf das Bibelwort ermunterte Priester Rütten die Gläubigen nach dem Willen Gottes zu fragen und die Nachfolge auch im Kreuz anzunehmen. Durch Jesu Opfertod am Kreuz genießen wir Erlösung und erleben darin Gottes Liebe. Jesu Kreuzigung und Auferstehung schaffe für die, die daran glauben den Weg zur ewigen Gemeinschaft mit Gott. „Lasst uns über den Glauben und das Evangelium Jesu Christi sprechen – den Fokus immer wieder neu setzen: Das ist Nachfolge.“
Der Bezirksvorstehervertreter, Priester Ingo Steg, motivierte in seiner Predigtzugabe mit der Zusage, dass wir im Leiden nicht alleine sind. „Nutzen wir die Unterstützung unseres allmächtigen Gottes.“ Priester Roland Consten, der neu beauftragte Vorsteher der Gemeinde Porta Westfalica, zeigte in seinem Predigtbeitrag das Gegenteil von Leid auf. Das ist die Freude. Diese motiviere, am Tag der Wiederkunft Jesu Christi dabei sein zu wollen.
Feier des Heiligen Abendmahls
„Herzlich willkommen“ hieß es nach dem Predigtteil durch den Bezirksvorsteher. Er begrüßte die Kinder, die zeitgleich zum Gottesdienst von Lehrkräften in der Sonntagschule und Vorsonntagsschule unterrichtet wurden. „Gemeinsam feiern wir nun Sündenvergebung und Heiliges Abendmahl. Wir erleben die Gnade als Geschenk Gottes.“
Den Gottesdienst endete mit Gebet und Spendung des trinitarischen Segens. Orchester und Chor setzten den musikalischen Schlusspunkt des Gottesdienstes.
Austausch im Beisammensein
Nach dem Gottesdienst entlastete der Bezirksvorsteher drei Bezirksbeauftragte von ihrer Aufgabe und stellte – gemeinsam mit Priester Ingo Steg – den Gemeindemitgliedern die Bezirksbeauftragten des Kirchenbezirks und ihre Fachbereiche vor (siehe dazu separater Bericht).
Im Anschluss waren die Gottesdienstteilnehmer zu Kaffee und Kuchen eingeladen.
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