Am Sonntag, 5. April 2026, feierte die Gemeinde Minden-West den Ostergottesdienst mit Apostel Carsten Denker. In seiner Begleitung befanden sich Bischof Thomas Wiktor und Bezirksvorsteher, Priester Oliver Rütten.
Grundlage des Ostergottesdienstes bildete das Bibelwort aus Johannes 20,17–18: „Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. Maria Magdalena geht und verkündigt den Jüngern: „Ich habe den Herrn gesehen“, und was er zu ihr gesagt habe.“
Neubeginn mit Hoffnung und Gnade
Bereits zu Beginn wurde deutlich: Ostern steht für einen Neuanfang. Die Gemeinde hatte durch Gesang, Gebet und Lesung bereits zentrale Impulse aufgenommen. Apostel Denker betonte, dass Karfreitag nicht das Ende markiert, sondern den Beginn von Hoffnung und Gnade. Jesus Christus hat den Weg zu Gott bereitet und lädt dazu ein, ihm das eigene Herz zu schenken – als Ausdruck von Vertrauen und Liebe.
Friede sei mit Euch
Anhand der biblischen Begebenheiten wurde deutlich, wie Begegnungen mit dem auferstandenen Jesus Christus verändern. Die Jünger waren zunächst von Trauer und Unsicherheit geprägt, bis die Botschaft „Er ist auferstanden“ alles veränderte. Nicht alle erkannten Jesus sofort – auch Maria Magdalena hielt ihn zunächst für den Gärtner. Erst als er sie persönlich ansprach, erkannte sie ihn. Aus Trauer wurde Freude. Diese persönliche Ansprache, betonte Apostel Denker, gelte auch heute jedem Einzelnen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Frieden, den Jesus seinen Jüngern zusprach: „Friede sei mit euch.“ Damit verwandelte er Zweifel und Unruhe in Glauben und Zuversicht. „Dieser Frieden ist auch heute noch erfahrbar und kann in unserem Leben wirksam werden.“
Begegnungen mit Jesus Christus sind keine bloße Überlieferung, sondern haben konkrete Bedeutung für die Gegenwart, so die Motivation des Apostels. Sie seien möglich im Gebet, im Gottesdienst und besonders im Heiligen Abendmahl. Daraus könne die Kraft entstehen, Vorurteile abzubauen, den eigenen Glauben zu vertiefen und bewusster zu leben.
Schenke Gott dein Herz
In weiteren Wortbeiträgen durch Bischof Thomas Wiktor und Bezirksvorsteher, Priester Oliver Rütten, wurde dieser Gedanke vertieft: Eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus sei entscheidend. Wer ihm sein Herz schenke, erlebe einen lebendigen Glauben und gewinne Orientierung. Daraus wachse auch der Mut, den Glauben im Alltag weiterzugeben und offen darüber zu sprechen.
Gemeinsam feierte die Gemeinde die Feier des Heiligen Abendmahls. Mit Gebet und Segen beendete der Apostel den Gottesdienst.
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