Zwanzig Musikerinnen und Musiker probten in Minden für kommende Gottesdienste – konzentriert, gemeinschaftlich und auch mit Blick auf den Tag der Musik.
Am Samstagnachmittag, 7. Februar 2026, traf sich das Bezirksorchester des Kirchenbezirks Minden zu seiner monatlichen Probe in der Kirche Minden. Rund zwanzig Musikerinnen und Musiker aus den Gemeinden des Kirchenbezirks kamen für die zweistündige Arbeitsphase zusammen. Neben der musikalischen Arbeit bot das Treffen Raum für Austausch und Begegnung bei einem kleinen Imbiss.
Musik für kommende Gottesdienste
Im Mittelpunkt der Probe stand das Einstudieren von Musikliteratur für die noch anstehenden drei Bezirksgottesdienste im Jahr 2026. Das Bezirksorchester wird dort gemeinsam mit dem Bezirkschor sowie wechselnd mit Frauen-, Männer- und Seniorenchor musizieren. Entsprechend lag der Fokus auf Werken, die sowohl eigenständig als auch in Kombination mit Chören eingesetzt werden können.
Dabei wurde Musik nicht als Selbstzweck verstanden. Sie erfülle im Gottesdienst eine dienende Aufgabe, heißt es im Katechismus der Neuapostolischen Kirche: „Die Musik im Gottesdienst hat die Aufgabe, Gott zu loben und zu ehren. Sie hat dienende Funktion und kann vielfältige Aufgaben erfüllen.“ Diese Haltung prägte auch die Probenarbeit in Minden, bei der Klang, Ausdruck und Verständlichkeit gleichermaßen im Blick waren.
Geprobt wurden unter anderem „Worthy of worship“, „I will never cease to love you“ sowie mehrere Titel aus dem Chor- und Gesangbuch, darunter „Mein Gott und Vater“, „Bewahre uns, Gott“, „Selig sind“, „Bewahr auf deinen Wegen“ sowie „O Friede Gottes Friede“ aus der Sammlung „Dich zu lieben“, Band 2. Die Auswahl spiegelte die Bandbreite der Musikliteratur wider und machte Anforderungen an die Mitwirkenden im Bereich klanglicher Präzision ebenso wie musikalischer Flexibilität deutlich.
Gemeinschaft neben der Partitur
Das Orchester setzte sich aus Instrumentalistinnen und Instrumentalisten mit Kontrabass, Cello, Posaune, Viola, Violine, Klarinette und Querflöte zusammen. In den einzelnen Probenphasen arbeiteten sie an Zusammenspiel, Dynamik und Ausdruck. Dabei ging es weniger um kurzfristige Ergebnisse als um eine tragfähige musikalische Grundlage für die kommenden Auftritte in den Bezirksgottesdiensten.
Neben der musikalischen Arbeit spielte das Beisammensein eine wichtige Rolle. In den Pausen nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum Gespräch. Der kleine Imbiss bot einen informellen Rahmen, um Kontakte über Gemeindegrenzen hinweg zu pflegen. Auch dieser Aspekt findet sich im Selbstverständnis kirchlicher Musik wieder: „Nicht zuletzt fördert die Musik bei den Hörern wie auch bei den Musizierenden den Gemeinschaftssinn“, heißt es im Katechismus. Die regelmäßigen Proben tragen damit nicht nur zur musikalischen Qualität bei, sondern stärken auch den Zusammenhalt im Kirchenbezirk.
Ausblick auf den Tag der Musik
Bereits jetzt richtete sich der Blick auf die nächste Probe am Samstag, 7. März 2026. Diese findet im Rahmen des „Tags der Musik“ als offene Probe statt. Dann werden alle Chöre und Instrumentalisten des Kirchenbezirks zusammenkommen, um im Laufe des Tages ihre Arbeit, ihre Musik und ihre Mitglieder vorzustellen. Das Bezirksorchester wird dabei Teil eines umfassenderen Programms sein, das Einblicke in das vielfältige musikalische Leben des Kirchenbezirks gibt.
Der Tag der Musik bietet eine gute Gelegenheit, Interessierten einen Einblick in die Probenarbeit zu ermöglichen. Die offene Probe soll zeigen, wie Musik im kirchlichen Kontext entsteht und welchen kontinuierlichen Beitrag ehrenamtlich Engagierte leisten. So wird sichtbar, wie Musik das Gottesdiensterleben prägt und vertieft – ganz im Sinne des biblischen Wortes: „Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen … mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen“ (Kolosser 3,16).
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