Petershagen-Lahde. Im Kreis ihrer Familie, den Freunden und der Gemeinde empfingen Rita und Jörg Meyer im Gottesdienst zum 1. Advent, 03.12.2023, den Segen zur Rubinhochzeit. Gemeindevorsteher Torsten Denker begrüßte die Gemeinde herzlich zu Beginn des neuen Kirchenjahres in der adventlich geschmückten Kirche.
Grundlage dieses Gottesdienstes war das Bibelwort aus Jeremia 33,14-15: „Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr, dass ich das gnädige Wort erfüllen will, das ich zum Hause Israel und zum Hause Juda geredet habe. In jenen Tagen und zu jener Zeit will ich dem David einen gerechten Spross aufgehen lassen; der soll Recht und Gerechtigkeit schaffen im Lande.“
Gemeindevorsteher Torsten Denker begann den Gottesdienst am 1. Advent mit dem Wunsch, dass in allen Herzen Adventstimmung einziehe und um inneren Frieden gebeten werde.
Verheißung der Wiederkunft Jesu Christi
In Bezug auf das Bibelwort verwies er auf die vielen Verheißungen, die sich wie eine Perlenkette durch die Heilige Schrift ziehen. Auf die erste große Prophezeiung, die Geburt Jesu, mussten die Menschen 600 Jahre warten. Die damalige Zeit war geprägt von Flucht, und selbst Jesus musste nach Ägypten fliehen. Auch in unserem Glaubensleben sind wir auf der Flucht, und zwar vor dem Bösen. Wir mögen nie in die Versuchung kommen, zu denken, dass der Herr noch lange nicht kommt, sondern voller Zuversicht auf die Verheißung der Wiederkunft Jesu warten.
Hirte Tobias Budde sprach im Predigtbeitrag, dass sich die Verheißungen erfüllt haben außer der letzten: die Wiederkunft Jesu Christi. Wir mögen uns die Frage stellen, ob bei uns im Herzen die Bitte steht: "Herr komme bald!" Wenn die Antwort ein Ja ist, stehen wir in der rechten Erwartung.
In Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl sprach Priester Denker von Schubladen, die nicht nur im natürlichen, sondern auch im geistigen Sinn aufgeräumt werden sollten.
Segen zur Rubinhochzeit
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles folgte die Segensspendung. Vorher stimmten alle Gottesdienstbesucher in das vom Jubelpaar gewünschte Lied ein: „O ihr Friedenskinder“.
In der Ansprache an das Rubin-Hochzeitspaar erzählte der Gemeindevorsteher, dass die beiden schon von klein auf zusammen den Gottesdienst besucht haben, aber es erst bei einem Jugendausflug mit Wanderung und Schlittenfahrt so richtig “gefunkt“ hatte. Und er wünschte ihnen für die Zukunft weitere “schöne Schlittenfahrten“.
Er verwies auch auf das priesterliche Ehrenamt, dass Jörg Meyer bekleidet, was aber nur funktioniert, wenn der Partner hinter einem steht.
Als Leitwort für die Jubilare hatte der Gemeindeleiter ein Wort aus Psalm 108, 4-5 erbeten: „Ich will dir danken, Herr, unter den Völkern, ich will dir lobsingen unter den Leuten. Denn deine Gnade reicht, soweit der Himmel ist, und deine Treue, soweit die Wolken gehen.“ Dieses Leitwort möge die Beiden für die Zukunft ausrüsten.
Nach Beendigung der Segenshandlung und des Gottesdienstes gab es ausreichend Gelegenheit, um Glück- und Segenswünsche zu übermitteln.
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