Berichte
Unsere Zuversicht und Gewissheit - Gott vollendet, was er angefangen hat!Sonntag, 24.10.2010
Minden-Nord. Am Sonntag, 17.10.2010, feierte die Gemeinde Minden-Nord, die am 27.10.1960 durch Apostel Knaupmeier aus Herford eingeweiht wurde, ihr 50-jähriges Gemeindejubiläum. Diesen Festgottesdienst hielt Apostel Walter Schorr mit dem Textwort aus Philipper 1, Vers 6:
und ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.
Apostel Schorr hieß alle Gottesdienstteilnehmer zu diesem Dank- und Jubiläumsgottesdienst persönlich willkommen und wünschte einem jeden, dass er nicht nur Teilnehmer, sondern hier im Hause Gottes am Altar des Herrn voll angekommen sei. Ein besonderes Willkommen sprach er auch denen gegenüber aus, die heute das erste Mal aus Krankheitsgründen oder aus anderen Umständen heraus nach langer Zeit wieder einen Gottesdienst besuchen konnten.
Der Apostel sprach davon, dass der liebe Gott vor 50 Jahren die Gemeinde Minden-Nord (damals hieß sie Minden II) aus Liebe gegründet und viel Energie und Kraft in die Herzen gegeben habe.
Er bat dann Evangelist Horst-Waldemar Schmuck, der seit dem 20. Mai 1982 Vorsteher der Gemeinde Minden-Nord ist, einmal die Kurz-Chronik dieser Gemeinde vorzulesen, was er dann auch tat.
Für diese segensreichen 50 Jahre sprach der Apostel ein Dankgebet und im Anschluss daran sangen alle Anwesenden das Lied aus dem Gesangbuch Nr. 100 “Tut mir auf die schöne Pforte”, das auch Apostel Knaupmeier damals zur Einweihung singen ließ.
“Der treue Gott hat uns beeindruckt”, so Apostel Schorr. Er stellte dann die Frage, wie man sich durch Taten über diesen Segen, der sichtbar ist, freuen kann und gab auch gleich im Anschluss die Antwort darauf, indem er das Wort aus dem 27. Psalm, Vers 4, zitierte:
Eines bitte ich vom Herrn, das hätte ich gerne:
dass ich im Hause des Herrn bleiben könne mein Leben lang.
Wir wollen immer darum bitten, dass wir bis zuletzt den lieben Gott erkennen und fest im Glauben stehen, um dann einmal Gemeinschaft mit ihm und Jesus machen zu dürfen.
Gott macht keine halben Sachen.
Apostel Schorr ergänzte dann auch das Textwort dieses Gottesdienstes noch wie folgt:
und ich bin darin guter Zuversicht und in der starken Gewissheit, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.
Der Apostel erläuterte auch, warum er diesen Punkt hinzugefügt hat: Der liebe Gott macht niemals halbe Sachen, sondern immer nur ganze und bricht auch niemals mittendrin einfach ab. Darauf können wir uns immer verlassen, denn das wird er bei uns auch nicht anders machen! Manches Mal glauben wir zwar, der liebe Gott hat uns vergessen, weil die erwartete Hilfe unserer Meinung nach so lange auf sich warten lässt - aber er ist mit uns und gibt seine Hilfe zur rechten Zeit.
Wir wollen auch die Gaben, die Gott uns geschenkt hat, für ihn und seine Sache einsetzen, also opfer- und einsatzbereit sein und die Einsatz- und Opferbereitschaft nicht von einer Gegenleistung abhängig machen. Dafür hat uns Gott reich an Liebe gemacht und die Liebe rechnet niemals auf. Auch wollen wir immer gottesfürchtig sein. Das bedeutet, dass wir alle unsere Wünsche und Sorgen dem lieben Gott sagen können und dürfen, aber ihm nie vorschreiben wollen, wie er zu helfen hat - das Ende wollen wir immer ihm überlassen. Dafür braucht man Mut! Apostel Paulus hatte eine gehörige Portion Mut, denn er sagte: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen! Hinter dieser Aussage stand und steht der liebe Gott nach wie vor und wenn wir uns danach halten, hält er sich auch zu uns!
Auch unser Umfeld darf und soll diese Gaben und Kräfte, die Gott uns geschenkt hat und auch immer wieder neu schenkt, an uns erkennen. Wir wollen also nicht “die Kirche im Dorf lassen”, sondern sie mit nach Hause nehmen und an uns arbeiten, denn Gott will das gute Werk vollenden.
Gott hat alle Menschen lieb
Der liebe Gott und Jesu haben alle Menschen lieb und möchten an einem jeden Menschen das gute Werk vollenden - sowohl hier auf der Erde, als auch an denen, die schon in der jenseitigen Welt sind. Wie geht das? Mit Liebe - Lass immer eine Brücke entstehen. Wir wollen vorbehaltlos und in Liebe auf alle Menschen zugehen und einen Liebesstrahl nach drüben in die jenseitigen Bereiche zu jeder Seele schicken, damit Gott dann an uns allen das gute Werk vollenden kann.
Evangelist Horst-Waldemar Schmuck brachte in seinem Mitdienen noch einmal seine ganze Dankbarkeit und die Dankbarkeit der Gemeinde zum Ausdruck und legte sie dem Apostel ins Herz mit den Worten:
Eines bitten wir vom Herrn, das hätten wir gerne:
dass wir im Hause des Herrn bleiben können unser Leben lang.
Dann wies er darauf hin, dass Jesus einmal gefragt wurde: “Meister, wo ist deine Herberge?” Und er sagte: “Kommt und seht.” Evangelist Schmuck zählte dann so einige Herbergen auf:
- das Gebet
- die Erkenntnis
- die Wahrheit
- das Einssein
und machte deutlich, dass wir die Herrlichkeit des Herrn sehen dürfen, wenn wir in diesen Herbergen bleiben. Dann werden wir die Worte hören “Kommt und seht”.
Apostel Schorr stellte fest, dass es in der Gemeinde Minden-Nord keinesfalls so ist, dass der Vorsteher ein Angestellter und die Gemeinde seine Kunden seien - nein! Vorsteher und Gemeinde arbeiten miteinander, Hand in Hand, in Liebe verbunden.
Wir wollen alle miteinander arbeiten und im Einssein stehen, denn wir haben die Sicherheit, dass der liebe Gott der Herr ist, sich nicht wandelt und nicht vom Zeitgeist abhängig ist. Er steht zu dem, was er sagt und wird das gute Werk vollenden
Im Anschluß an den Festgottesdienst wurde eine Powerpoint-Präsentation unter dem Motto: "Gott sei Dank - 50 Jahre Minden-Nord" gezeigt. Danach erfreute man sich bei Speis und Trank und nutzte die Gelegenheit zum Austausch von früheren gemeinsamen Erlebnissen.
mm/khb