Berichte

Deine Liebe, die Du einsetzt, ist wichtig! Sonntag, 29.08.2010

Mardorf-Loccum Am 29.8 fand aufgrund des unbeständigen Wetters kein Open-Air-Jugendgottesdienst, sondern ein Indoor-Bezirksjugendgottesdienst in Mardorf statt. Diesen Gottesdienst hielt der Bezirksälteste Raimund Knoll. Und da bekanntlich Platz in der kleinsten Hütte ist, fanden alle Jugendlichen aus dem Bezirk Minden nebst Jugendleitern und -beauftragten ein kuscheliges Plätzchen in der Mardorfer Kirche.

In diesem Gottesdienst gab der bisherige Bezirksjugendbeauftragte Michael Bartke (Hausberge) seine Aufgabe an Priester Torsten Elias (Hausberge) ab, der nun von heute an für die Jugendlichen aus dem Bezirk Minden als Bezirksjugendbeauftragter tätig ist.


Grundlage dieses Jugendgottesdienst war das Wort aus Jakobus 1, Vers 25:

Wer aber durchschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und dabei beharrt und ist nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter, der wird selig sein in seiner Tat.

Zu Beginn des Gottesdienstes stellte der Bezirksälteste Knoll die Frage: Hast Du den richtigen Beruf und macht Dich Dein Beruf glücklich? Diese Frage bezog er dann auch auf den Glauben und fragte alle Gottesdienstteilnehmer: Hast Du ein Leben, das Dich im Glauben erfüllt? Was setzt Du für dieses Leben ein und was bekommst Du zurück?

Wir wollen das tun, was Gott gefällt und dafür brauchen wir "Durchblick". Aber was gefällt Gott?

Der Älteste verwies auf das Gebot: Du sollst Gott über alles lieben und Deinen Nächsten wie Dich selbst. Das bedeutet, dass wir über unseren Nächsten etwas Gutes reden wollen. Aber weißt Du überhaupt etwas über Deinen Nächsten? Und weißt du überhaupt etwas Gutes über Deinen Nächsten? Bevor wir etwas Schlechtes über jemanden reden oder uns eine Meinung über jemanden bilden, wollen wir zunächst 5 positive Dinge an dieser Person aufzählen oder suchen und ihr oder ihm dann in liebevoller Weise gegenübertreten und nicht gleich "einen Haken hinter jemanden setzen", nur weil sie oder er nicht so ist, wie wir sie oder ihn gerne hätten.

Wir wollen auch in den Spiegel schauen und erkennen, welche Gaben uns Gott geschenkt hat, z. B. die Gabe des Singens, des Zuhörens, des Tröstens etc. Diese Gaben wollen wir dann aus der Liebe heraus einsetzen und nicht mit Berechnung. Wenn man etwas aus Liebe tut, merkt das der Nächste und das kommt gut an und Deine Liebe, die Du einsetzt, ist wichtig!

Priester Michael Bartke, der bisherige Bezirksjugendbeauftragte, sagte, dass wir nicht so bleiben wollen, wie wir sind, sondern uns ändern und verbessern und liebevoll mit dem Nächsten umgehen wollen. Wörtlich sagte er: "Wenn man alles mit Gott macht, kommt man gut aus allem heraus und er läßt uns nicht im Regen stehen!"

Priester Torsten Elias, der neue Bezirksjugenbeauftragte für den Bezirk Minden, gab den Rat: "Schau durch den Spiegel. Dann gib dem anderen eine Bühne und laß ihn sich darstellen und mach Dich selber kleiner."

Wir wollen dem Nächsten immer offen und ehrlich gegenübertreten und uns an ihm orientieren.

Also: Es gibt viel zu tun. Packen wir es an - es lohnt sich!

mm/dm