Berichte

Welcher Stimme gehorchst du?Montag, 26.07.2010

Mardorf-Loccum. Am Mittwochabend, dem 21. Juli 2010, besuchte Apostel Schorr die Gemeinde Mardorf-Loccum. Als Predigtgrundlage hatte er ein Wort aus 1. Mose 22, Vers 18 gewählt:

Und durch dein Geschlecht sollen alle Völker
           auf Erden gesegnet werden,
  weil du meiner Stimme gehorcht hast.


Eingehend auf den Liedvortrag der Sänger (Herr ich habe lieb, CM 127) sagte Apostel Schorr, diese hätten mit diesem Lied unsere Wünsche und Bitten vorgetragen. Wo Gott sei, wäre es schön. Viele Gebete seien zuvor zum Thron Gottes emporgestiegen aus der Fülle des Gottvertrauens und der Zuversicht. Der treue Gott gäbe uns immer wieder eine Antwort.

Trotz der Tageshitze hätten wir den Wunsch in uns getragen, bei Gott zu bleiben und ihn im Gottesdienst zu erleben.

Jesus habe den Jüngern den Rat gegeben, in Jerusalem zu bleiben. Sie hielten sich daran und orientierten sich nicht an anderen Dingen. Pfingsten erhielten sie dann die göttliche Kraft aus der Höhe.

Der Apostel erwähnte, dass Stammapostel Urwyler einmal von einem Besuch seiner Enkelkinder berichtet habe. Als sie abgeholt werden sollten, fasste das jüngste Enkelkind mit seinen Armen die Knie des Großvaters und sagte „dabiebe“. Der Apostel gab den Rat, bei Gott zu bleiben, dann würden wir angeleitet zum Glauben, Lieben, Opfern und Vollenden.

Abraham sei nach dem Willen Gottes ausgezogen. Gott sei dabei aber nicht leibhaftig neben ihm her gegangen. Als sich die erste Verheißung (Geburt Isaak) erfüllt hätte, sei Gott wieder zu Abraham gekommen und hätte im befohlen: „Opfere deinen Sohn!“ Abraham habe seinen Sohn und ein Messer ergriffen, um nach Gottes Wort und Willen zu handeln. Als er Isaak opfern wollte, griff der Engel ein. Dieser war schon längst da und hat alles beobachtet.

Auch für uns gäbe es bei jeder Prüfung einen Engel, der uns begleite und beobachte. Wir wollen das Wort Gottes nicht nur hören, sondern auch umsetzen. Dazu wären 4 Dinge notwendig:

  • das Wort annehmen, wie Maria in Bethanien
  • Verständnis für das Wort haben, wie Petrus (.... du hast Worte des ewigen Lebens, Joh. 6, 68)
  • das Wort muss uns berühren, wie es die Kranken zur Zeit Jesu erlebten. Manchem stellte er die Frage „kannst du das glauben“, anderen sagte er „dein Glaube hat dir geholfen“. Einmal konnte Jesus sagen „dein Glaube ist groß“. Dem Hauptmann aus Kapernaum bescheinigte er: „solchen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden“.
  • wir müssen den Inhalt und den Wert des Wortes richtig verstehen. Die Emmaus-Jünger haben das am Anfang nicht geschafft.

Noch einmal ging Apostel Schorr auf Abraham ein und erwähnte, dass dessen Nachkommen durch ihn gesegnet wurden. Heute würden unsere Kinder und Enkelkinder durch uns gesegnet.

Evangelist Peter Bachler sagte in seinem Wortbeitrag, dass Gott bei uns bliebe. Von uns hinge es nun ab, bei Gott zu bleiben. Das sollten wir zu unserer Lebensaufgabe machen. Viele hätten sich aus den unterschiedlichsten Gründen von Gott getrennt.

Wie hören wir zu? Er gab den Rat, nicht nur das hören und annehmen, was uns gefalle.

Wie kommen wir zur Gott? Dieses geschehe durch die Demut. Am Beispiel vom Pharisäer und Zöllner könnten wir dieses erkennen. Der Pharisäer war überheblich, der Zöllner demütig.

Abschließend führte Apostel Schorr noch die Begegnung zwischen Gott und Kain an. Gott habe Kain vor der Sünde gewarnt, doch dieser habe das Wort Gottes ignoriert.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls nahm der Apostel noch eine Amtseinsetzung vor. Er übertrug dem Bruder Thomas Selling das Diakonenamt.

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