Berichte

Silberne Hochzeit in Porta Westfalica-VennebeckFreitag, 18.06.2010

PW-Vennebeck. Am Mittwoch dem 16. Juni 2010 hielt Apostel Walter Schorr den Gottesdienst in der Gemeinde PW-Vennebeck. Der Vorsteher der Gemeinde, Priester Volker Pape, und seine Frau Adelheid erhielten den Segen zur Silbernen Hochzeit.    


Der Apostel stellte ein Wort aus dem Propheten Jesaja an den Anfang:

"Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht innehalten, bis seine Gerechtigkeit aufgehe wie ein Glanz und sein Heil brenne wie eine Fackel." (Jesaja 62,1) 

Er führte aus, dass das Alte Bundesvolk bei seiner Rückkehr aus Ägypten nach Jerusalem Vieles in einem sehr schlechten Zustand vorgefunden habe und sich darüber beklagte. Mit dem Wort habe Gott bestätigt, dass er zu seiner Verheißung stehe und alles zum Besten wenden werde. Das sei heute gültig wie damals: "Gott steht zu seinen Verheißungen." Im Vordergrund sei Manches unverständlich, im Hintergrund habe Gott immer schon seine Hilfs- und Rettungsmaßnahmen eingeleitet.

Bezugnehmend auf ein vom Gemischten Chor vorgetragenes Lied (Dass ich fühle was ich bin, CM 230, Strohpe 2) fragte der Apostel, ob man fühle und wisse, wer man denn eigentlich sei, ob man die Gegenwart Gottes fühle und empfinde.

Begegnungen könnten einen Menschen verändern. So sei Saul, als ihm der Herr begegnete, gefragt worden: "Wer bist du?". Da habe Saul sich schwach und unwert gefühlt, aber er habe dann gesehen, dass er ein Anderer werden konnte.

Auch die Begegnung des Kämerers mit Philppus habe eine große Veränderung bewirkt, die Erkenntnis der Bedeutung der Taufe.

Gott zeige in den Begegnungen oft eine neue Art, die Dinge zu betrachten, alles was einen belaste von einem anderen Standpunkt aus zu sehen. Dadurch wolle er uns positiv beeinflussen - da sei es manchmal nötig, konsequent eine Grenze zu ziehen. "Bist du noch veränderungsfähig, wenn der Herr eine Begegnung mit dir hat?", fragte Apostel Schorr.

Bezirksevangelist Jürgen Meyer fügte an, dass das Gefühl der Gegenwart, der Nähe Gottes etwas ganz Besonderes sei. Im Räderwerk des Alltags ginge das oft verloren, man werde heruntergezogen. Wie Bezirksapostel Fendt einmal zu seinem Sohn gesagt habe: "Vergiß nicht, wer dein Vater ist!",  so sollten wir Gott nicht vergessen und ihn an unserer Seele wirken lassen.

Zum Silberhochzeitspaar sagte der Apostel, dass sie es machen sollten, wie es in Judas 21 heiße: "[...] und erhaltet euch in der Liebe Gottes und wartet auf die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus zum ewigen Leben." Der Stammapostel habe gesagt, das  heiße, dass man im Einflußbereich der göttlichen Liebe und des göttlichen Segens bleiben solle. Aber das habe das Silberpaar ja auch schon in schweren und guten Tagen der gemeinsamen Vergangenheit getan.

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HP/DS