Berichte

Gottes Größe und AllmachtMontag, 24.05.2010

Bad Eilsen. Am Mittwochabend, den 19. Mai 2010, besuchte Bischof Eberle die Gemeinde Bad Eilsen. Umrahmt wurde der Gottesdienst durch besondere Liedbeiträge des Gemeindechores mit E-Piano und durch einen Instrumentalvortrag mit Querflöte und Orgel.


Grundlage für diesen Gottesdienst war das Bibelwort aus Psalm 115, Vers 3:

„Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will.“

Bischof Eberle sprach im Gottesdienst von der Größe und Allmacht Gottes, die sich in seiner Schaffenskraft zeige. Durch sein Wort: „Es werde!“, würden Verhältnisse sichtbar verändert. Die geistige Schaffenskraft finde sich in seiner Zuwendung für die wieder, die die Verbindung zu Gott suchen. Sie manifestiere sich im Herzen. Wenn uns das Wort entgegen gebracht wird: „Du bist geliebt!“, werde eine besondere Ebene geschaffen. Die Größe und Allmacht Gottes habe durch seine Fürsorge, die ohne Fehler ist, eine besondere Note.

Der Bischof nahm Bezug auf das Bibelwort. Auf die Frage: „Wo ist denn Ihr Gott?“, habe sich das Volk Israel auf das Schaffen Gottes und auf sein Handeln verlassen können. Es komme darauf an, was Gott schafft und nicht, ob er sichtbar ist. Götzen hingegen könnten nichts schaffen - das Ergebnis sei entscheidend.

Gott schafft, was er will

Der Herr handle nach seinem Willen. Ihm zu glauben, bedeute seine Authentizität und sein Schaffen anzuerkennen. Um seine göttliche Zuwendung zu erleben, müssten wir unser Herz in seine Hand legen und ihm vertrauen. Was der Herr tut, diene zum Erhalt der Seele.

Gott schafft die persönliche Ebene
Durch die Zuwendung an das Wort und die Entgegennahme der Sakramente erhielten wir neue Zuversicht und Kraft.

Gott schafft die zeitliche, historische Ebene
Er schuf für sein Volk einen Weg zur Erlösung und somit zur Freiheit der Seele.

Was Gott heute an uns tun will
Der Herr wolle heute neue Zuversicht schaffen. Er gebe Wegweisung und Speise der Seele, wolle einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen und schließlich seine Braut zur Ausreife und Vollendung bringen.

Auf diesen Augenblick und auf das Morgen sollten wir sehen und seine Hand festhalten.

Hirte Kramer vertiefte den Gedanken, dass der Herr schaffen kann was er will und wie er will. Aus eigenem Antrieb könnten wir nichts, aber mit der Kraft Gottes, der Liebe, könnten wir alles schaffen.

Bezirksältester Knoll erinnerte an die etwas andere Sichtweise Gottes, der im Himmel ist und alles von Oben sieht. Wir sollten im Glauben und Vertrauen Gottes Schaffen annehmen. Er führte weiter aus, dass wir an das Kreuz glauben, aber es nicht anbeten, weil es aus Holz ist. Jesus aber habe eine neue Kreatur geschaffen und lebe. Er führe zum Ziel.
 

bk/ct