Berichte
Glauben schafft SicherheitMontag, 16.02.2009
Petershagen-Lahde. Am Mittwoch, dem 11. Februar 2009, besuchte Bischof Michael Eberle die Gemeinde Petershagen–Lahde. Als Textwort für diese Abendstunde legte er das Wort aus Jesaja 33, 6 zu Grunde:
Und du wirst sichere Zeiten haben: Reichtum an Heil, Weisheit und Klugheit; die Furcht des HERRN wird Zions Schatz sein.
Zu Beginn des Gottesdienstes erwähnte Bischof Eberle, dass ein jeder heute abend wohl aus unterschiedlichen Verhältnissen gekommen sei. Auch habe ein jeder die vergangenen Tage unterschiedlich durchleben müssen, doch sei der innere Drang, Gottes Wort zu hören, die Ursache für den Gottesdienstbesuch gewesen. Denn Gottes Wort sei Zeitgemäß und biete Hilfe in Glaubens- und Lebensfragen. Manch einer nähme aus einem Gottesdienst etwas mit, welches er in den nächsten Tagen benötigte.
Eingehend auf das Textwort sagte Bischof Eberle, dass dieses für Sicherheit und Reichtum stünde. Für dieses Wort gäbe es keinen konkreten historischen Hintergrund, es sei viel mehr schon damals ein prophetisches Wort gewesen. Der Begriff „Sicherheit“ sei in der heutigen Zeit sehr wichtig. In der Bundesrepublik Deutschland gäbe es den Begriff der „Inneren Sicherheit“. Dieser stünde u. a. für über 60 Jahre Frieden und Wohlstand.
Manchmal könnte es passieren, dass man den rechten Weg nicht erkenne bzw. sich die Frage auftue, ob man dieses oder jenes noch Glauben könne. Hierzu ging Bischof Eberle auf das zuvor gesungene Lied der Sänger ein: „Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl“ (CM 56). Dieses Lied beinhalte die entsprechenden Antworten:
- du weißt den Weg für mich
- dein Plan liegt fertig
- du denkst an mich
- dein Wort ist ohne Trug.
Heute wie damals gäbe es bestimmte Aspekte der Sicherheit, die sich nicht verändert hätten, so z.B. das Bürgerrecht. Apostel Paulus besaß das römische Bürgerrecht (Apostelgeschichte 22, 28) und war so relativ sicher vor den Pharisäer und dem Hohen Rat. Denn das römische Bürgerrecht stand über dem jüdischen. In der heutigen Zeit besäße die schweizerische Staatsbürgerschaft einen besonderen Status.
Als „Bürger des geistigen Jerusalems“ besäßen Gotteskinder auch eine besondere Sicherheit.
Bischof Eberle erklärte, das „Reichtum an Heil“ eine göttliche Zuwendung sei. Das göttliche Heil fänden wir:
- in seiner Gnade,
- in seiner Hilfe,
- in seinem Wort und Ratschlag,
- in seinem Segen.
„Reichtum an Weisheit“ stünde im Kontext zum Begriff „Gottes Furcht“, so der Bischof. Weisheit sei in einem gewissen Maß erstrebenswert, denn ein weiser Mensch wäre gütig und gäbe seine Erfahrung großzügig weiter. Weisheit ohne Liebe und Güte mache arrogant, denn wer gütig sei, der stelle sich nicht in den Vordergrund.
In seinem Wortbeitrag ging Evangelist Rolf Maschmeier noch einmal auf die „Sicherheit“ ein. Er sagte, dass ihm unter dem Dienen des Bischofs mehrere Slogans aus der Werbung eingefallen seien, welche für Sicherheit stünden:
„Der Fels in der Brandung“ – Sicherheit durch das Stammapostelamt,
„Wir machen den Weg frei“ – Sicherheit durch die vorangehenden Apostel,
„Starke Gemeinschaft“ – Sicherheit im Kreis der Gottes Kinder
Hirte Lothar Ney erwähnte in seinem Mitdienen, dass der Bischof heute als Sicherheitsbeauftragter bzw. –berater tätig gewesen sei. Er habe heute abend entsprechendes Wissen und Kenntnisse vermittelt. Im heutigen Computerzeitalter gäbe es eine „Firewall“, welche bestimmte und unerwünschte Dinge abblocke. Im übertragenden Sinne, also auf der geistigen Ebene, gäbe es auch so eine „geistige Feuerwand“, nämlich den Heiligen Geist. Dieser gäbe der Seele Sicherheit.
Ferner beleuchtete Hirte Ney noch den Begriff „Schatz“ und stellte fest, das göttliche Schätze keiner Inflation unterlägen. Sie blieben beständig bis in Ewigkeit.
ms/khb; bb