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Entscheide dich!Mittwoch, 05.03.2008

Porta Westfalica - Vennebeck. Am Mittwoch Abend, den 05.03.2008, hielt Apostel Walter Schorr einen Gottesdienst in der kleinen Gemeinde Porta Westfalica – Vennebeck.
 


Als Grundlage las er ein Wort aus Hebräer 11, Vers 24 und 25 vor, mit dem kürzlich Stammapostel Wilhelm Leber diente:

Durch den Glauben wollte Mose, als er groß geworden war,
nicht mehr als Sohn der Tochter des Pharao gelten,
sondern wollte viel lieber mit dem Volk Gottes zusammen misshandelt werden, als eine Zeitlang den Genuss der Sünde haben.

Zu Beginn des Gottesdienstes ging Apostel Schorr auf das Lied der Sänger (CM 98 „Betende Hände“) ein und erwähnte dazu folgende Begebenheit: Die Kinder einer im Sterben liegenden Mutter hatten sich um ihr Bett versammelt. Ein Sohn meinte, dass es schön aussehe, wenn die Hände der Mutter so gefaltet auf der Bettdecke lägen. Eine Schwester erwähnte darauf hin, dass diese Hände sie noch nie geschlagen hätten.

„betende Hände, beseelt und geweiht,
betende Hände, von irdischen Fesseln befreit.
Hände zum Flehen und Ringen bereit.
betende Hände braucht unsere Zeit“

Bezug nehmend auf eine Aussage von Stammapostels Streckeisen: „Über diesen Gottesdienst ist im Vorfeld schon viel besprochen worden. ... Mit dem lieben Gott!“ erwähnte der Apostel, dass mit einem Gebet ALLES erreicht werden könnte. Er gab den Gottesdienstteilnehmer den Rat, ihre persönlichen, privaten, beruflichen und geistigen Dinge mit dem lieben Gott zu besprechen. Aus diesen Gebeten und dem Wort vom Altar schöpfe man immer wieder neue Kraft.

Es sei sicherlich schon vorgekommen, dass man meinte, dass das Wort in einem Gottesdienst nicht für einen selbst bestimmt war. Und doch konnte man feststellen, dass, wenn man in eine bestimmte Situation gekommen sei, dass „Wort“ einen vorher schon mit „Kraft“ ausgestattet hätte. Der Apostel wies auf die Wandlung eines Saulus zum Paulus hin. Als Saulus hätte er alles in seiner Macht stehende getan, um die Christen zu verfolgen. Von Paulus wird gesagt, dass er immer mehr an „Kraft“ gewönne (Apostelgeschichte 9, Vers 22).

Eingehend auf das Textwort erläuterte Apostel Schorr die besondere Situation des Mose. Er sei als Ägypter und Enkel des Pharao akzeptiert worden. Doch fühlte er sich zu den Israeliten hingezogen. Als ein jüdischer Sklave bestraft werden sollte, beschützte Mose ihn. Die Konsequenz daraus war, dass er vom Königshof verwiesen wurde. Mose hatte eine klare Position bezogen und musste von da an auch Schmach er- und durchleben (Hebräer 11 Vers 26).

Der Apostel gab den Anwesenden den Rat, immer eine klare Position zu beziehen und nicht 2 oder 3 Eisen im Feuer zu haben. Hierzu fügte Apostel Walter Schorr mehrere Beispiele an:

  •  Adam und Eva wussten, dass sie die Frucht jenes Baumes nicht essen sollten. Durch den Zweifel aßen sie doch davon und wurden des Paradieses verwiesen.
  • Kain und Abel opferten beide Gott, doch nur Abels Opfer war dem Herrn angenehm. Kain wurde darauf hingewiesen, dass die Sünde vor seiner Tür ruhen würde. Aus Hass und / oder Zorn kann nichts Gutes erwachsen.
  • Als Abraham mitgeteilt wurde, dass er in ein Land ziehen sollte, dass er noch nicht kannte, lies er sogleich die nötigen Vorbereitungen treffen und zog los.
  • Noah baute die Arche für seine Errettung!
  • Jesus bezog eindeutig Position, als der Teufel ihn alle Schätze der Welt anbot.
  • Im Garten Gethsemane traf Jesus folgende Entscheidung: nicht mein, sondern dein Wille geschehe!

Apostel Schorr wies dann noch auf eine Aussage des Stammapostels Wilhelm Lebers hin. Dieser habe keine Angst davor, dass falsche Entscheidungen getroffen würden. Viel Schlimmer sei es, wenn gar keine Entscheidungen getroffen würden.

Bischof Michael Eberle ging in seinem Mitdienen noch einmal auf die Kraft des Gebetes ein. Die entscheidende Bitte sei, dass der Herr uns nicht aus seiner Gnade fallen lassen möge. Gott verlasse uns nie, höchstens wir würden uns von ihm abwenden!

Mose musste durch seine Entscheidung auf Reichtum verzichten. Daniel betete trotz eines Verbotes Gott weiter an und musste in den Löwengraben. „Wenn wir eine Entscheidung treffen müssten, worauf wollten wir verzichten?“ fragte der Bischof die Anwesenden.

Apostel Schorr stellte fest, dass weniger manchmal mehr sei. Es gäbe keine Liste, welche vorschreiben würde, was ein Gotteskind machen bzw. nicht machen dürfte.

Vorbereitend auf das heilige Abendmahl erinnerte Apostel Schorr an den vergangenen Sonntag. Der Entschlafenen – Gedenksonntag habe sicherlich bei vielen ein besonderes Erleben hinterlassen, welches bei einigen eine besondere Nachwirkung gehabt habe. Andere hätten vielleicht am Montag Mittag etwas erlebt, welches heute schon wieder die Gnade Gottes bedürfe.
 

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ms/khb Fotos:DS