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An der Weser, auf der Weser, in der WeserMittwoch, 24.06.2009
Die Porta Jugend traf sich am Samstag, den 20.6.09, zu einem Freizeitwochenende. An der Weser, auf der Weser, in der Weser - das war das Programm.
An der Weser gab es zunächst ein Frühstück. Auf der Weser ging es dann Richtung Petershagen zum Wasserski und Tube fahren, dabei gab es auch Abstürze, die in der Weser endeten.
Anschließend ging es auf der Weser nach Borlefzen zum Campingplatz. Die mitgebrachten Zelte wurden aufgestellt und es standen Volleyball, Tischtennis, Kanu und Geräteturnen frei zur Verfügung. Zum späten Nachmittag wurde der Grill angefeuert und bei Bratwurst und Salaten gingen wir zum gemütlichen Teil über. Einige waren nicht „tot zu kriegen“ Ballspiele und Kanu fahren bis in den Abend hinein.
Ein „Frühstückszelt“, morgens aufgestellt, diente später aber auch als Wohnzimmer und Schlafzimmer.
Die Nacht war sehr kurz und mit einigen Störungen verbunden, denn einen Baum abzusägen braucht seine Zeit, und einen Wald halt die ganze Nacht.
Sonntagmorgens - Umbau des Schlafzimmers zum Esszimmer, frisch machen, Frühstücken und schon mal das Eine und Andere abbauen und zusammen packen.
Eine Besonderheit des Wochenendes war der Gottesdienst im Zelt. Das Kirchenzelt auf dem Campingplatz stand uns mit seiner Ausstattung, ca. 50 Stühle, welche wir am Vortag schon einmal aufgestellt haben, zur Verfügung. Zwei Klapptische mit einer weißen Tischdecke bildeten den Altar. Mit dem mitgebrachten Keyboard kam eine heilige Stimmung an einem ungewöhnlichen Ort auf.
Unser Bez.Jug.Beauftragter Michael Bartke diente uns mit dem Wort des EJT 2009: Phil. 3,13
„Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich’s ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich strecke mich aus nach dem, was vorne ist“
Drei Punkte stellte er noch einmal in den Mittelpunkt. Lohnt es sich in der Nähe von Gott zu bleiben, den Blick auf das vorne richten, die Prioritäten recht setzen, dass Ausstrecken nach vorne.
Am Gottesdienst nahmen 40 Jugendliche, Begleiter und 6 Gäste teil. Ein spontan gebildeter Chor verschönerte das Bild und gab dem Ganzen eine herrliche Atmosphäre.
Nach dem Gottesdienst musste alles abgebaut und aufgeräumt werden, dennoch blieb noch Zeit, den Grill noch einmal anzuzünden und den freien Himmel als Esszimmer zu nutzen.
Alles in allem es war ein schönes anstrengendes Wochenende mit viel Spaß bei allen Beteiligten. Doch ein Wermutstropfen gab es doch. Eine jugendliche Schwester kam 3 Tage vorher ins Klinikum und wurde am Blinddarm operiert. Wir wünschen Ihr auf diesem Wege alles Liebe und gute Besserung.
bs/bs