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Silberne Hochzeit in Minden-West

 

Minden-West. Am Sonntag, dem 25.06.2023, durfte die Gemeinde Minden-West eine besondere Handlung erleben: Priester Ingo Steg und seine Frau Nadine erhielten durch den Gemeindevorsteher Priester Ralf Pretzer den Segen zu ihrer Silbernen Hochzeit.

Während des Gottesdienstes gewann das Wort aus Epheser 5,25-27 an Bedeutung: "Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, um sie zu heiligen. Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er für sich die Gemeinde herrlich bereite, die keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei."

Unsichtbare und sichtbare Gemeinde

Schon zu Beginn des Gottesdienstes rückte der Vorsteher das Brautpaar in den Mittelpunkt des Gottesdienstes, denn durch seine Liebe zueinander werde die Bedeutung des Wortes sinnfällig: Die allen Festgottesdienstteilnehmerinnen und -nehmern bekannte Liebe von Nadine und Ingo verdeutliche die Liebe Jesu Christi zu seiner Gemeinde, für die er Verantwortung übernehme und sich nach wie vor hingebe, und mache diese Liebe verständlich. Der Gottessohn, den wir nicht direkt sehen können, heilige seine Gemeinde, indem er sie an seinem Wesen teilhaben lasse. Diese „unsichtbare“ Gemeinde werde durch die „sichtbare“ Gemeinde ergänzt, die sich durch das „Wasserbad im Wort“, also durch Sakrament (hier die Taufe) und Wort, darstelle. Die am Schluss des Wortes angesprochene Reinheit werde durch das Reinheitsgebot erreicht, nämlich die Einladung an Jesus Christus unter uns zu sein, indem wir uns bewusst in seinem Namen versammeln und dadurch seine Anwesenheit erleben.

Unsichtbarer und sichtbarer Glaube

Der Vorsteher führte aus, dass der Glaube, der für andere unsichtbar im Herzen bewegt werde, und dass das Gebet, das im „stillen Kämmerlein“ erfolge, wichtig und unersetzlich seien. Es sei aber ein Zug der Zeit, dass man zunehmend dabei stehen bleibe, den Glauben individuell zu praktizieren. Die sichtbare Gemeinschaft, die Verbundenheit untereinander, die gemeinschaftliche Gebetskraft und das gemeinsame Abendmahl jedoch gehörten als „sichtbarer Glaube“ zum „unsichtbaren Glauben“ dazu, so wie Jesus es uns lehrt.

Unsichtbare und sichtbare Welt

Unsere durch unsere Sinne verstandesmäßige erfassbare Welt zugrunde legend, geht der Vorsteher auf die unsichtbare Welt ein, wie Jesus selbst sie zu seinen Lebzeiten im Missionsbefehl an seine Jünger hervorhebt: Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden (Matt. 28,18). Der Himmel, diese „unsichtbare Welt“, bleibe uns mit den natürlichen Sinnen verschlossen, und wir wüssten dadurch nicht viel über ihn. Durch das Gleichnis vom reichen Mann und dem armen Lazarus werde uns aber bewusst, dass es verschiedene Bereiche gebe, die voneinander getrennt seien. Unsere „geistigen Sinne“ versetzten uns allerdings in die Lage, der Seelen in jener Welt zu gedenken und ihnen Grüße des Gebets zu senden.

Ewige Gemeinschaft mit Gott

In seinem Predigtbeitrag unterstrich Hirte Budde aus der Gemeinde Minden, dass Kirche dort sei, wo das Wesen Jesu sei! Auf das Brautpaar eingehend, wies er anschließend darauf hin, dass das Wesen einer echten Ehe in Liebe, Vertrauen, Verständnis und Unterstützung bestehe und dass sie mithin keine Zweckgemeinschaft sei. Diese Eigenschaften einer echten Ehe hätten einen Bezug zur Ewigkeit: Egal, ob in dieser oder jener Welt, ohne die erwähnte Liebe und das notwendige Vertrauen ist es unmöglich, Gott näher zu kommen oder gar in die ewige Gemeinschaft einzugehen.

Unsichtbare und sichtbare Liebe

In der Ansprache an das ‚Silberpaar‘ hob Priester Pretzer hervor, dass geteiltes Leid halbes Leid, geteilte Freude doppelte Freude, geteilte Liebe aber unendliche Liebe sei. Diese unendliche Liebe sei ein Geheimnis Gottes. In mancherlei Weise habe Ingo die Liebe walten lassen: in der „unsichtbaren“ Fürbitte und im „sichtbaren“ Handeln, nämlich in Gottesdiensten, in der Seelsorge, in der Gartenarbeit und vielem mehr. Durch mancherlei Einsatz habe auch Nadine ihre Liebe offenbart: in der Vorsonntagsschule, bei der Pflege der Kirche oder in der Fürsorge der Gemeinde gegenüber.

Der Vorsteher wies im weiteren Verlauf darauf hin, dass die unendliche Liebe Gottes zwar letztendlich ein Geheimnis bleibe, aber dennoch Grundsätze beinhalte, an denen sich auch Ingo und Nadine orientierten: Bezirksapostel Schumacher habe einmal ein Brautpaar gefragt, ob es glücklich werden wolle, was dieses natürlich bejahte. Daraufhin habe der Bezirksapostel überraschenderweise entgegnet: „Dann heiratet nicht!“ Die Verunsicherung habe aber nur einen kleinen Moment angehalten, denn nach einer kurzen Pause habe es dann geheißen: „Wollt ihr glücklich machen? Dann heiratet!“ Den Partner und Nächsten aktiv glücklich zu machen und nicht die Hände passiv in den Schoß zu legen, sei das Gebot der Liebe. Diesen Grundsatz hätten Ingo und Nadine immer beherzigt.

Liebe bedeute nämlich mit Hingabe und aus Dankbarkeit zu dienen! Und Dankbarkeit stehe in ihren Herzen:  für ihre Ehe mit positiver Wirkung auf andere, für niemals aufkommenden Streit, für mancherlei göttliche Hilfe bei nicht wenigen Krankheiten in der Familie und dem daraus resultierenden „Näherzusammenrücken“ sowie für den Segen in ihren drei prächtigen Söhnen.

Auch Hingabe sei reichlich bei beiden vorhanden: in der Ehe, für die Familie und für die Gemeinde. Priester Pretzer machte sich an dieser Stelle zum „sprechenden Mund der Gemeinde“ und dankte beiden herzlich für ihren hingebungsvollen Einsatz. Anschließend fügte er seinen persönlichen Dank als Vorsteher hinzu: „Stets hast du, lieber Ingo, als Priester und stellvertretender Vorsteher gut mit mir zusammengearbeitet und großartige Unterstützung gezeigt. Immer habe ich mich auf dich verlassen können!“

Vor der nun folgenden Segensspendung übermittelte Priester Pretzer dem Paar ein Wort unseres Bischofs Eberle, das nach der Betrachtung der Vergangenheit und Gegenwart von Ingo und Nadine in die Zukunft voller Zuversicht weise: Wie köstlich ist deine Güte, Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben! Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses, und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom (Psalm 36,8.9).

Ansprache und Segenshandlung wurden durch ein gemischtes Quartett eingerahmt, das mit den Titeln „Mit dir, oh Herr, verbunden“ und „Bewahr auf deinen Wegen“ für einen feierlichen Rahmen sorgte.

 

25. Juni 2023
Text: rp
Fotos: wm

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