Minden. Schöne Ereignisse erfreuten die Gemeinde Minden am Sonntagmorgen, dem 13. September 2020. Zum einen der Besuch des Bischofs Michael Eberle und zum anderen die Heilige Wassertaufe der kleinen Marie.
Nach dem Eingangsgebet begrüßte der Bischof die Gottesdienstteilnehmer und wünschte allen in dieser besonderen Zeit Freude in der Begegnung im Gotteshaus und, dass sich alle vom Alltag lösen könnten.
Entwicklung als Gotteskinder
Als Einstieg wählte er das Beispiel des Herstellungsprozesses eines wertvollen Schmuckstückes und verglich diesen mit dem königlichen Priestertum. Auch hier geht es um eine stetige Entwicklung, gleich unserer Entwicklung als Gotteskinder.
Bezugnehmend auf das Bibelwort (Matthäus6,10), welches der Predigt zu Grunde lag, stellte der Bischof die Frage: „ Ist uns immer bewusst, welche Dimension in den Worten ‘dein Reich komme‘ steckt?"
Im jüdischen Denken sah man darin eine politische Aussage, das alte Reich wie zur Zeit Davids. Gemeint war aber immer, dass keine politischen Grenzen verändert werden sollten. Es galt und gelte die Aussage Jesu: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt." Ziel ist die Gemeinschaft mit Gott.
Selbstreflektion
„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes“, so der Appell des Bischofs. Des Weiteren forderte er die Gottesdienstbesucher auf, sich selbst und das eigene Verhalten zu prüfen, beziehungsweise zu spiegeln. „Ein Idealbild, das ist hier sicher nicht zu erreichen. Dennoch sind wir auf dem Weg dorthin. Dabei ist Gottes Wort hilfreich. "Wie nehme ich es an, wie gehe ich mit dem Evangelium um?“
Der Bischof empfahl der Gemeinde, doch die Hilfe aus der Hand Gottes anzunehmen und Erfahrungswerte des Glaubens zu nutzen.
Die beiden Bezirksevangelisten Carsten Denker und Thomas Wiktor untermauerten die Predigtaussagen in ihren Wortbeiträgen.
Heilige Wassertaufe
Nach dem „Unser Vater“, der Freisprache und dem Opfergebet erfolgte die Taufhandlung in Rite. Einleitend hierzu wurde ein Musikstück auf Orgel und Geige vorgetragen. In seiner Ansprache an die Eltern der kleinen Marie, ermutigte der Bischof diese, den Schatz des Glaubens in das Herz ihres Kindes zu legen. Als Taufspruch wählte er eine Passage aus dem Bibelwort aus Jesaja 41,10: „Fürchte dich nicht,…ich helfe dir.“
Nach der Taufhandlung erfolgte die Konsekration der Hostien und die Einladung an die Gemeinde an der Abendmahlsfeier teilzunehmen. Mit Gebet und Schlusssegen endete der Gottesdienst.
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