Minden. Der Bezirksvorsteher des neuapostolischen Kirchenbezirkes Minden, Bezirksältester Jürgen Meyer, führte am Sonntag, 12. März 2017, einen Gottesdienst in der Gemeinde Minden-Mitte durch. Hierzu waren die Gläubigen aus den umliegenden Stadtgemeinden Minden-Nord und Minden-West und das Bereichsorchester des Bezirks eingeladen. Die Koordinatorin für Flüchtlingsunterstützung der Stadt Minden, Frau Gisela Posch, nahm ebenfalls an diesem Gottesdienst teil und stellte der Gemeinde nach dem Gottesdienst die Arbeit der Flüchtlingshilfe vor.
Wie die Koordinatorin für Flüchtlingsunterstützung informierte, gibt es bereits einige Projekte, wie eine Fahrradwerkstatt oder eine Näh- und Strickwerkstatt. Auch ein Gartenprojekt „Interkultureller Garten“ besteht bereits. Die beschriebenen Projekte sind Beispiele, die aus dem persönlichen Kontakt und durch Initiativen von Ehrenamtlichen entstanden.
Ziel ist dabei die Verständigung von Menschen unterschiedlicher Herkunft sowie die Selbst- und Eigenversorgung zu fördern.
Weitere Unterstützungen würden beispielsweise noch im Deutschunterricht und in der Unterstützung der allgemeinen Alltagsbewältigung benötigt. Eine Patenschaft für Flüchtlinge sei die wichtigste Arbeit, durch welche ein persönlicher Kontakt entstehe und gegenseitiges Verständnis und Freundschaft erwachsen könne. „Ich möchte gerne dazu anregen, sich in ähnlicher Weise zu engagieren. In diesen Zeiten suchen diese Menschen nach Halt und sozialer Nähe. Familien sind zerrissen und Einsamkeit tritt auf“, so Frau Posch „Es ist wichtig ihnen die Hand zu reichen.“
Im Anschluss des Gottesdienstes nutzten die Gläubigen die Möglichkeit im Foyer der Kirche, sich durch persönliche Gespräche mit Frau Posch über weitere Möglichkeiten zur Hilfe für Geflüchtete zu informieren.
Vielerorts engagieren sich bereits neuapostolische Christen für Flüchtlinge: Sie geben Sprachunterricht, spenden Lebensmittel oder Sachgegenstände oder sammeln finanzielle Mittel. Auch die Neuapostolische Kirche Nordrhein-Westfalen hilft im Rahmen ihrer Möglichkeiten und stellt ehemalige Kirchengebäude für die Flüchtlingshilfe zur Verfügung. Die ehemalige neuapostolische Kirche in Petershagen wurde so beispielsweise bereits zur Unterkunft für Flüchtlinge.
Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten können unter www.helferboerse-minden.de abgerufen werden.
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